Lauchheim

Bahnhofstraße: Wo ein Wille ist, ist auch ein (Rad)-Weg

Lauchheim / Lesedauer: 1 min

Warum nicht eine breite Straße mit Gehstreifen und Radfahrstreifen?
Veröffentlicht:23.01.2023, 01:00

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Der Platz reiche nicht, weder für einen Radweg, noch für einen Radstreifen. Diese Feststellung nahm der Gemeinderat zur Kenntnis. Für Ortskundige klingt das befremdend, stehen doch Radwege bei Straßenplanungen „ganz oben.“ Von Gräben und Böschungen wird der Bahnhofszubringer begrenzt. Eine „Gasse“, gefühlt zehn Meter breit und die soll keinen Platz für einen Radstreifen hergeben? Warum nicht eine breite Straße mit Gehstreifen und Radfahrstreifen? Zudem scheint ein 2,5 Meter breiter Fußweg überdimensioniert. Denn „Fußgängerprozessionen“ hat es dort noch nie gegeben und wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht geben. .Eher nehmen die Radfahrer zu. Jeder weiß, dass bereits zwei Fußwege zur Stadt existieren, die jetzt noch komfortabler werden. Einer über den Ziegelgarten und der andere über die Schelmengasse. Nicht zuletzt wäre Tempo 30 zu nennen, was dem ohnehin ruhigen Zubringer künftig beschieden sein wird. Da muss und wird die Bürgerinitiative „Tempo 30“ für die eigentliche Bahnhofstraße hellhörig werden. Weder Radstreifen, noch Tempo 30 haben dort Verkehrsbehörden entschieden. Nach wie vor donnern die Lastwagen von der Kapfenburg mit mindestens 50 Stundenkilometern herab und hinauf. Wenn nun Tempo 30 für die Bahnhofsgasse recht ist, sollte es der Bahnhofstraße billig sein. Dazu lehrt uns das Sprichwort „wo ein Wille ist auch ein (Rad)-Weg.“