Gefahrguttransporter

Gefahrguttransporter bleibt an der Jagstzeller Brücke hängen

Jagstzell / Lesedauer: 1 min

Gefahrguttransporter bleibt an der Jagstzeller Brücke hängen
Veröffentlicht:25.10.2011, 08:45
Aktualisiert:25.10.2019, 14:00

Von:
Artikel teilen:

Die Feuerwehren wurden um 6.16 Uhr alarmiert, dass an der Jagstzeller Eisenbahnbrücke ein Gefahrguttransporter hängengelieben sei und eine undefinierbare Flüssigkeit auslaufen würde. Der Alarm wurde als höchste Stufe eingruppiert, so dass die Wehren mit insgesamt elf Fahrzeugen und 60 Mann vor Ort waren. Dazu kamen die SEG Ellwangen mit zwei Fahrzeugen und acht Mann, zuzüglich einem Rettungswagen mit zwei Helfern und das Rote Kreuz Jagstzell war ebenfalls mit mehreren Mann an der Unglücksstelle.

Als die Helfer vor Ort eintrafen, bot sich ihnen ein Bild der Zerstörung. Ein Sattelschlepper war an der Brücke hängengeblieben und hatte seinen Auflieger auf einer Länge von über zehn Metern aufgerissen. Aus diesem tropfte eine undefinierbare weiße Flüssigkeit. Geladen hatte er mehrere Chemikalien und Spraydosen. Aus diesem Grund sperrte die Feuerwehr das Gebiet weiträumig ab.

Von Aalen wurde ein Messwagen der Feuerwehr angefordert. Feuerwehrmänner mit Chemikalienschutzanzügen untersuchten die ausgelaufenen Stoffe und bestiegen den Laster, um nach beschädigtem Gefahrgut zu suchen. Nach rund 30 Minuten konnte Entwarnung gegeben werden. Bei der ausgelaufenen weißen Flüssigkeit handelte es sich um Fassadenfarbe. Glück im Unglück, da die gefährlichen Chemikalien und Spraydosen nur knapp unter dem zerstörten Auflieger gelagert waren.

Jagstzells Bürgermeister Raimund Müller war an der Unfallstelle und ließ sich die Situation von Kreisbrandmeister Otto Feil schildern. Der Fahrer kam bei dem Unfall mit dem Schrecken davon. Der Verkehr muss derzeit weiträumig umgeleitet werden. Die Bergung des havarierten Lasters wird wohl bis zum Mittag dauern.