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Gleich zwölf Fälle in Heidenheim

Vorsicht vor den falschen Polizisten - Neue Fälle bekannt

Heidenheim / Lesedauer: 1 min

Falsche Polizisten sind in Heidenheim unterwegs gewesen. Was sie versucht haben, ist nicht nachzuvollziehen. Die richtige Polizei hat Tipps, wie man sich verhalten sollte.
Veröffentlicht:04.12.2023, 12:54

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Im Laufe des Sonntagvormittags hat die Polizei in Heidenheim insgesamt zwölf Anrufe von falschen Polizeibeamten notiert. In allen Fällen erzählten die Anrufer von Einbrüchen oder Überfällen in der Gegend.

Dadurch versuchten sie bei den Angerufenen Ängste zu schüren. Nach derzeitigem Stand wurden die Betrugsmaschen schnell erkannt und die Telefonate beendet. Zu irgendwelchen Schäden oder Geldübergaben kam es nicht.

Polizei ruft niemals unter der 110 an

Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern. Die Anrufer bedienen sich dabei verschiedener Maschen. Sie geben sich oft als Polizeibeamte aus und fragen gezielt nach Erspartem.

Dann wollen sie Bargeld und Wertgegenstände sicherstellen, um zu verhindern, dass Einbrecher sie erbeuten. Meist verwenden die Betrüger dabei anonyme Rufnummern oder rufen mit falschen Nummern an.

Wichtig: Die richtige Polizei ruft niemals unter 110 an. Die richtige Polizei verlangt auch keine Wertsachen oder Geld von den Bürgerinnen und Bürgern.

Betrüger versuchen es häufig über eine Notsituation

In anderen Fällen spielen die Betrüger am Telefon oft eine Notsituation vor und fordern Geld zur Begleichung von Schulden oder dergleichen. Nicht selten behaupten die Anrufer auch, man habe einen hohen Geldbetrag gewonnen.

Um das Geld zu erhalten, müsse man aber zuerst eine Art Anzahlung leisten. Den vermeintlichen Gewinn erhalten Sie aber nie. Die Bürgerinnen und Bürger sollten nie auf den Anrufer eingehen.

Tipp der Polizei: Am besten legen Sie sofort auf und rufen die Polizei. Wählen Sie dazu die 110 oder die Telefonnummer des örtlichen Polizeireviers.