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Fasching in Essingen

Kurz und knackig: Essinger Faschingsumzug freut viele Familien

Essingen / Lesedauer: 1 min

Knapp 30 Gruppen ziehen bei der Veranstaltung der Haugga-Narra durchs Dorf. Die Kinder machen fette Beute.
Veröffentlicht:11.02.2024, 17:00

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Geiselschnalzer, schaurige Hexen, freundliche Geister, fesche Gardemädchen und mehrere Guggen-Truppen sind am Sonntag beim Faschingsumzug der Haugga-Narra vorbei an rund 2500 Besuchern durch Essingen gezogen.

Im Gepäck hatten sie eine Menge Süßes, Streiche und Musik der schaurig-schönen Art. Knapp 30 Gruppen waren gekommen, und zwar „aus dem ganzen Ländle“, freute sich Haugga-Präsident Holger Franke.

Im vergangenen Jahr war der Narren-Wurm erstmals nicht mehr durchs Dorf am Rathaus vorbei und die Hauptstraße hochgezogen, sondern vom Theußenbergweg über die Schulstraße in die Bahnhofstraße. Damit fiel auch diesmal das besonders für schwere Umzugswägen steilere Stück den Berg hoch weg, und sowohl die Narren wie auch die Besucher haben mehr Platz.

„Heuler-Hexen“ und Fanfarenkorps Ulm

Neben den bekannten Zünften und Faschingsvereinigungen von der Ostalb waren die „Heuler-Hexen“ und das Fanfarenkorps Ulm neu dabei. Nach längerer Pause marschierte auch die Lorcher Fasnetgesellschaft wieder mit durch Essingen.

Der Essinger Umzug ist einer der kleineren bis mittelgroßen in der Region und wegen der „Konkurrenz“ an diesem Tag, etwa in Neuler und Wört, nicht so überfüllt. Gerade Familien schätzen dies, und einige kleine Gäste ganz vorne in der ersten Reihe verraten, dass sie in Essingen besonders „fette Beute“ bei den Kamellen machen. „Kurz, knackig und familiär“, fasst der Präsident den Umzug zusammen.