Feuer

Großbrand bei Scholz-Elektroschrott

Essingen / Lesedauer: 1 min

Ermittler gehen von Selbstentzündung aus – 100 Meter hohe Rauchsäule über Leipzig
Veröffentlicht:29.03.2016, 20:24
Aktualisiert:23.10.2019, 17:00

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Rauch und dicke Luft über dem Leipziger Süden: Auf dem Gelände der Essinger Scholz -Gruppe ist am Ostermontag gegen 12.20 Uhr ein Feuer in Espenhain ausgebrochen. Auf dem großen Recyclingplatz werden Stahl- und Metallschrotte gelagert.

Die Ermittler gehen aktuell von einer Selbstentzündung aus, wie ein Sprecher der Leipziger Polizei am Dienstag den Aalener Nachrichten bestätigte. „Es deutet alles darauf hin.“ Dennoch sei die Information mit Vorsicht zu genießen, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. „Die Polizei und der Betreiber sind heute Nachmittag noch einmal vor Ort“, so der Sprecher weiter, der nicht davon ausgeht, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.

Die Feuerwehr löschte das Feuer bis zum Abend. Verletzt wurde niemand. Noch gibt es keine aktuellen Angaben zum entstandenen Schaden. Die mehr als 100 Meter hohe Rauchsäule sei bis nach Leipzig, Geithain und Großpösna zu sehen gewesen, heißt es in einem Bericht der Leipziger Volkszeitung (LVZ). Demnach stand der Elektroschrott auf einer hundert Quadratmeter großen Fläche in Flammen.

Eine Gefahr für Anwohner durch giftige Dämpfe habe nicht bestanden. „Da es sich um einen Vollbrand handelte, war auch schwere Technik der Firma Scholz notwendig“, sagte Stefan Bobilow, Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort, der LVZ. Das Unternehmen habe Mitarbeiter sowie einen Bagger und einen Radlader zur Verfügung gestellt, um den brennenden Unrat anzuheben. „Scholz unterstützt die Arbeiten und Ermittlungen mit allen Kräften“, so der Polizeisprecher auf Nachfrage der Aalener Nachrichten.