Ellwangen-Röhlingen

Rot-Kreuzler sind 7800 Stunden im Einsatz

Ellwangen-Röhlingen / Lesedauer: 2 min

Bereitschaft Röhlingen hat 51 Mitglieder – 1156 Blutkonserven gesammelt
Veröffentlicht:31.03.2015, 18:27
Aktualisiert:24.10.2019, 04:00

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Rund 7800 Stunden Sanitäts- und Sozialdienst haben die Aktiven des DRK-Ortsvereins Röhlingen geleistet. Das sei nur durch den starken Zusammenhalt und die Zuverlässigkeit im Team möglich, sagte Vorsitzender Franz Brenner bei der Mitgliederversammlung

Die Veranstaltungsreihe zum 1250-jährigen Jubiläum Röhlingens mit dem unvergesslichen Festumzug auf der Sechta habe das Rote Kreuz besonders gefordert, sagte Brenner, der auf den weiteren Zuwachs beim Jugendrotkreuz stolz ist. Laut Schriftführerin Christine Halt und Bereitschaftsleiter Michael Uhl hat das Bereitschaftsteam 51 Mitglieder, mit einem hohen Anteil junger Aktiven. Bei nahezu allen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen waren die Rotkreuzler gefordert. Bei drei Blutspendeterminen habe man insgesamt 1156 Blutkonserven und viele Erstspender verzeichnet. Das in Röhlingen platzierte Kreisauskunftsbüro (KAB) habe bei einer Bevölkerungsschutzübung in Südtirol, einer Evakuierungsübung im Fachkrankenhaus Neresheim und bei einem Brandübungseinsatz im Agnesburgtunnel seinen hohen Leistungsstand bewiesen.

Auf 900 Einsatzstunden kamen die Jugendlichen, sagte deren Leiterin Daniela Mayr. 22 Jungen und Mädchen bilden das Nachwuchsteam.

Die Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde in der Seniorenarbeit, hat sich nach Darstellung von Eugen Maile zu einem stark nachgefragten Angebot entwickelt. Bei den Veranstaltungen stehen aktuelle soziale, kirchliche und kulturelle Themen im Mittelpunkt. Pfarrer Anton Forner nannte die Zusammenarbeit vorbildlich und eine Bereicherung. Auch wenn die Kassenbilanz letztes Jahr mit einem kleinen Minus abschloss, sei der Verein gut aufgestellt, sagte Kassiererin Claudia Metzger.

Ortsvorsteher Hans-Peter Müller, der Sozialdezernent des Ostalbkreises, Josef Rettenmaier, und Feuerwehrkommandant Markus Spaag würdigten den hohen Stellenwert des DRK für die Dorfgemeinschaft. Den Komplimenten schloss sich Dr. Eberhard Schwerdtner als Kreisvorsitzender an.

Geehrt wurden: Petra Ebert und Werner Huppenberger für 10 Jahre, Rebekka Rathgeb für 15 Jahre sowie Martina Jaumann und Jürgen Krämer für 20 Jahre.