Salonkapelle

Neujahrskonzert mit Walzer, Foxtrott und Evergreens

Ellwangen / Lesedauer: 2 min

Das Neujahrskonzert der Salonkapelle Sternenglanz stand unter dem Motto „So wird’s nie wieder sein“
Veröffentlicht:21.01.2019, 16:12
Aktualisiert:22.10.2019, 13:00

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Musikalische Glanzlichter hat die Salonkapelle Sternenglanz am Sonntagabend bei ihrem Neujahrskonzert ins Speratushaus gesetzt. Unter dem Motto „So wird’s nie wieder sein“ hat das zehnköpfige Ensemble unter der Leitung von Jörg Baier zwei Stunden lang Walzer und Foxtrott, Evergreens und Schlager aus den 1920er- bis 1950er-Jahren erklingen lassen.

Mit dem grandiosen „Einzug der Gladiatoren“ des tschechischen Komponisten Julius Fucik , besser bekannt als „Zirkusmarsch“, eröffnete die Salonkapelle ihr schwungvolles Konzert. Traumhaft schön spielten die Vollblutmusiker den „Faust Walzer“ von Charles Gounod aus der Oper „Margarethe“. Leidenschaft und Sehnsucht, Paprika und Puszta kamen beim „Ungarischen Tanz Nr. 6“ von Johannes Brahms zum Tragen.

Frech und frivol ging es weiter mit Fred Raymonds schlüpfrigem Evergreen „Ich hab das Fräulein Helen baden seh'n, das war schön...“ Und mit dem flotten Foxtrott „Roter Teufel'“ von Eric Plessow wurde das Auditorium in die Pause entlassen. Im zweiten Teil begeisterte die Formation unter anderem mit Leroy Andersons „Belle of the Ball“ und dem Stück „Gibt's im Radio Tanzmusik“.

„So wie mein blondes Käthchen, so küsst kein anderes Mädchen“, hieß es in dem von Rudi Schuricke bekannten Gassenhauer. Jörg Baier gab bei diesem Lied sein Bestes. Mit der Melodie „So wird’s nie wieder sein“ von Gerhard Winkler brachte die Salonkapelle den nostalgischen Titel des Konzerts zu Gehör. Zur Freude des Publikums floss bei Peter Igelhoffs frechem Foxtrott „Ich bring dich um die Ecke“ kein Blut, sondern die Liebe. Der Peter-Kreuder-Song „Goodbye Johnny“ beschloss den offiziellen Teil des Abends. Wegen des tosenden Beifalls und der stehenden Ovationen folgten drei Zugaben: „Beim ersten Glas, da ist man fröhlich“ aus der Operette „Die Perle von Tokay“, der „Champagner-Galopp“ von Hans-Christian Lumbye und als Krönung des Abends der „Radetzkymarsch“ von Johann Strauß (Vater).

Schade, dass das Konzert nach zwei Stunden und drei Zugaben schon zu Ende war. Aber vielleicht gibt es nächstes Jahr wieder ein Neujahrskonzert mit der Salonkapelle Sternenglanz. Man würde es sich wünschen. „Jetzt wär's schön, wenn man noch tanzen könnte“, hatte eine Musikliebhaberin in der Pause sicher vielen Besucherinnen und Besuchern aus der Seele gesprochen.

Mitgewirkt haben: Csilla Haag (Violine), Leona Rötzsch (Querflöte), Martina Ebert (Saxofon, Klarinette), Bernhard Hubner (Klarinette, Saxofon), Florian Friederich (Schlagzeug), Tilman Hartig (Klavier), Sinisa Ljubojevic (Akkordeon), Eckart Baier (Violine, Stehgeige), Jörg Baier (Cello, Gesang, Leitung) und Jochen Zeuner (Kontrabass).