Ruhestand

Nach 30 Jahren: Gertrud Bernlöhr geht in den Ruhestand

Ellwangen / Lesedauer: 2 min

Gertrud Bernlöhr verabschiedet sich nach über 30 Jahren Verlagszugehörigkeit in den wohlverdienten Ruhestand
Veröffentlicht:01.01.2022, 12:00

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Am Mittwoch ist bei der „Ipf“ die langjährige Redaktionssekretärin Gertrud Bernlöhr in den Ruhestand verabschiedet worden. Im kleineren Rahmen, als es Bernlöhr verdient gehabt hätte. Die Pandemie verhinderte eine größere Feier.

Über 30 Jahre lang war Gertrud Bernlöhr „die Stimme der Redaktion“, wie es Redakteur Franz Graser treffend auf den Punkt brachte. Über 30 Jahre lang als Redaktionsassistenz im Einsatz, war die 63-Jährige tatsächlich häufig die Erste, die Leser, Mitarbeiter oder Geschäftspartner am Telefon hörten.

Viele Glückwünsche und einige Geschenke hat Bernlöhr nun zur Verabschiedung aus den Händen ihrer Kollegen entgegen nehmen können – und nicht jedes Auge blieb dabei trocken. „Wir werden Dich sehr vermissen“, sagte Redakteurin Alexandra Rimkus mit mindestens einer Träne im Knopfloch.

Redaktionsleiter Timo Lämmerhirt rechnete in kleiner Runde vor, dass Bernlöhr in diesen über 30 Jahren über 7625 Tage für das Unternehmen im Einsatz war. In dieser Zeit habe sie rund 76 250 Telefonate geführt, „und sicherlich nicht nur erfreuliche“, wie Lämmerhirt schmunzelnd anfügte.

Auch bei den freien Mitarbeitern des Hauses war und ist Gertrud Bernlöhr hoch angesehen. Und das nicht nur, weil sie die Honorare fest im Blick hatte und sich stets darum kümmerte, dass die Abrechnungen stimmten. Gertrud Bernlöhr war viel mehr als eine Redaktionssekretärin. Sie war die gute Seele des Hauses. Sie hatte für jeden ein Ohr und half an allen Ecken und Enden, um den redaktionellen Ablauf zu unterstützen.

Den Part von Gertrud Bernlöhr wird künftig Renate Dostal übernehmen. Sie ist bereits im April dieses Jahres zum Team der Ipf- und Jagst-Zeitung dazugestoßen und wurde über die letzten Monate eingearbeitet. Mit dem Ausscheiden von Gertrud Bernlöhr wird Renate Dostal die Stimme der Redaktion sein, zumindest im Ellwanger Raum. In Aalen hat diesen Part weiterhin Monika Lutz inne, die in den letzten drei Jahrzehnten eng mit Gertrud Bernlöhr zusammengearbeitet hat. Sie titulierte ihre langjährige Kollegin als „Miss 150 Prozent“.

Bernlöhr erlebte den Tag ihrer Verabschiedung mit gemischten Gefühlen. Es sei „komisch“ zu wissen, dass man im neuen Jahr nicht mehr in die Ellwanger Redaktion kommen wird. Gleichzeitig freue sie sich aber, künftig mehr Zeit für die Familie zu haben. Vor allem um die drei Enkel möchte sie sich nun noch eifriger kümmern als bisher. „Mit Gertrud Bernlöhr verlässt eine Institution unser Unternehmen. Wir alle wünschen ihr einen langen, erfüllten und stressfreien Ruhestand“, so der Redaktionsleiter.