StartseiteRegionalRegion OstalbEllwangenGroße Resonanz beim Kuttellauf im Rahmen des Kalten Markts

Auf dem Weg zur Tradition

Große Resonanz beim Kuttellauf im Rahmen des Kalten Markts

Ellwangen / Lesedauer: 2 min

Oberbürgermeister Michael Dambacher geht so weit, dass der Kuttellauf auf dem Weg zur Tradition sei. Dann wäre er vermutlich irgendwann der inoffizielle Start des Kalten Markts.
Veröffentlicht:06.01.2024, 19:32

Artikel teilen:

Im vergangenen Jahr aus der Taufe gehoben, hat der Ellwanger Kuttellauf zum Kalten Markt zum zweiten Mal stattgefunden und ist dabei, sich als feste Größe zu etablieren: „Ab nächstem Jahr ist der Kuttellauf Tradition“, sagte Oberbürgermeister Michael Dambacher, bevor er am Dreikönigstag pünktlich um 12 Uhr am Start- und Zielpunkt Fuchseck den Startschuss gab. Wie schon 2023, outete sich Petrus als Kuttelauf-Fan und ließ es aus grauen Wolken über der Stadt weder regnen noch schneien. Der OB begrüßte 151 junge und jung gebliebene Freizeitsportlerinnen und -sportler, drei mehr als im vergangenen Jahr, wie er sagte. Auch das ehemalige Ellwanger Stadtoberhaupt Karl Hilsenbek, ein passionierter Läufer, war wieder am Start.

Bürgermeister-Training: Hilsenbeck coacht Dambacher für 2025

Wenn sein Amtsvorgänger ihn coache, werde er 2025 mitlaufen, versprach Dambacher. Er dankte der DJK Ellwangen, Abteilung Leichtathletik, Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle und seinem Team für die gelungene Vorbereitung des Laufevents, den Ordnern entlang der Strecke und den Maltesern, welche die Strecke „schön umrahmten“ und im Ernstfall als Helfer zur Stelle sein würden.

Strecke bleibt unverändert über fünf und zehn Kilometer

Wie bei der Premiere im vergangenen Jahr führte die fünf Kilometer lange Kurzstrecke für Walker und Läufer von der Innenstadt über die Schlossvorstadt bis zum Wendepunkt Schlossweiher und von dort zurück zum Fuchseck mit Verpflegungsstation. Wer sich sportliche zehn Kilometer mit Steigung zutraute, lief weiter zum Neunheimer Sportplatz und übers Schloss zurück in die Innenstadt.

Das olympische Motto „Dabeisein ist alles“ steht über allem

Auch für den zweiten Kalter-Markt-Kuttellauf galt wieder das olympische Motto „Dabeisein ist alles.“ Es wurden keine Zeiten genommen. Stattdessen lockten erneut zahlreiche, von Ellwanger Firmen gespendete Sachpreise. Wer nach dem Lauf seine Startnummer in die Lostrommel warf, konnte sich mit ein bisschen Glück über so nützliche Preise wie Fritteuse oder Fahrradhelm freuen.

Wer leer ausging, wurde mit dem guten Gefühl belohnt, etwas für die Fitness getan zu haben und bei dem (fast schon traditionellen) sportlichen Event zum Kalten Markt dabei gewesen zu sein. Was will man mehr.