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Ellwangens Trainer Wulf Saur: „Die Mannschaft kämpft 90 Minuten lang“

Ellwangen / Lesedauer: 3 min

Für die Damen des FC Ellwangen ist die Landesliga-Hinrunde beendet. Ein Blick zurück auf elf intensive Spiele.
Veröffentlicht:29.11.2023, 15:15

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Für die Landesliga-Damen des FC Ellwangen hat bereits die Winterpause begonnen. Zehn Punkte hat die Mannschaft von Trainer Wulf Saur in elf Partien geholt und rangiert dabei auf dem Relegationsplatz neun.

Ein sehr guter Saisonauftakt

Die Saison startete für den FC Ellwangen, der die gesamte Hinrunde von zahlreichen Verletzungen geprägt war, sehr gut. Gegen den TSV Heumaden fiel der 1:0-Siegtreffer in der 90. Minute. Danach folgten zwei Niederlagen - gegen die SGM Oppenweiler/Sulzbach (2:4) und beim TSV Wendlingen (0:2). Passend zum vierten Spieltag konnten die Ellwangerinnen bei der TSVgg Plattenhardt mit 4:0 gewinnen. Danach gab es wieder drei Niederlagen in Serie: 1:2 gegen den SV Hoffeld, 1:2 bei der SpVgg Gammesfeld und 0:4 gegen den Tabellenzweiten 1. FC Donzdorf. Einen ganz wichtigen Derbysieg feierten die Ellwangerinnen am achten Spieltag in Schwäbisch Gmünd. Bei der Normannia setzte man sich mit 1:0 durch. Es sollte der letzte Sieg in der Hinrunde sein. Gegen den TV Jebenhausen gab es ein 0:3 und im zweiten Ostalb-Derby bei der SGM FC Alfdorf/FC Eschach spielte man 2:2.

Beim VfB 2: Nur eine Spielerin sitzt auf der Bank

Am letzten Spieltag vor der Winterpause kassierte der FC Ellwangen die bis dato höchste Saisonniederlage: 0:6 beim Herbstmeister VfB Stuttgart 2. Mit ein Grund für diese Packung war auch der verletzungsbedingt extrem dünnbesetzte Kader. Mit Jasmin Fürst, die selbst noch angeschlagen ist, saß nur eine Spielerin auf der Auswechselbank. Da sich Emelie Baier verletzte, musste Jasmin Fürst eine komplette Halbzeit lang spielen. „Die Hinrunde war für uns sehr durchwachsen. Wir wussten aber von vornherein, dass es für uns in der Landesliga in dieser Saison aufgrund der personellen Situation sehr schwierig werden würde. Unsere Abgänge haben schwer gewogen. Hinzukamen noch die Verletzungen von wichtigen Spielerinnen.“ Wie Wulf Saur ergänzt, kamen die Stammspielerinnen Miriam Glatzel (Kreuzbandriss) und Leonie Lechner (Knieprobleme) in dieser Saison noch gar nicht zum Einsatz. Jasmin Fürst fehlte krankheitsbedingt lange Zeit. „Die Pause haben wir uns aufgrund dieser Personalsituation natürlich herbeigesehnt. Wir müssen jetzt schauen, dass sich unsere verletzten Spielerinnen über den Winter so regenerieren können, dass sie zum Vorbereitungsstart im Februar wieder einsteigen können“, so Wulf Saur.

Der Trainer ist stolz auf die Einstellung der Mannschaft

Stolz ist Ellwangens Trainer auf die Einstellung seiner Spielerinnen in der Hinrunde. „Diese ist aller Ehren wert. Das Bemühen ist da, die Mannschaft kämpft 90 Minuten lang und gibt keinen Ball verloren.“ Verbesserungsbedarf gibt es noch bei den Standardsituationen, sowohl defensiv, als auch offensiv. „Da haben wir noch Potential, das in uns schlummert. In manchen Situationen sind wir noch zu grün hinter den Ohren. Daran werden wir aber in der Wintervorbereitung unter anderem arbeiten“, erklärt Wulf Saur. Möglicherweise dann auch mit neuen Spielerinnen. Man wolle in der Winterpause die Augen offen halten. „Wenn sich etwas ergibt, werden wir die Spielerin mit offenen Armen empfangen. Es wird jetzt aber nicht so sein, dass wir den Geldbeutel aufmachen und diese mit Geld anlocken. Das passt nicht zu uns und das möchten wir auch gar nicht“, erklärt Wulf Saur. Vorstellen kann sich der Trainer eher, dass man eine Spielerin holt, die bei ihrem aktuellen Verein nicht zufrieden ist. „Primär werden wir aber mit dem Kader arbeiten, der uns zur Verfügung steht“, betont Ellwangens Trainer.

Die Rückrunde beginnt für den FC Ellwangen gleich mit einem ganz wichtigen Spiel. Am Sonntag, 10. März um 13 Uhr steht das Spiel beim Tabellenachten TSV Heumaden (13 Punkte) an. Gegen eine Wiederholung aus dem Hinspiel hätte man beim FC Ellwangen mit Sicherheit nichts einzuwenden.