Fußballspiel

Beim Fußballspiel der Nationen gibt es nur Gewinner

Ellwangen / Lesedauer: 3 min

Zum zehnten Mal wird gespielt – Neun Nationen mit insgesamt 43 Spielern treten in Rindelbach an
Veröffentlicht:31.05.2022, 12:07
Aktualisiert:31.05.2022, 12:17

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Die Stadt Ellwangen ist stolz auf das zehnte Fußballspiel der Nationen, das am Freitag, 3. Juni, um 17 Uhr auf dem Sportgelände des SV Rindelbach ausgetragen wird. Neun Nationen mit insgesamt 43 Spielern machen mit und zeigen, dass es beim Sport keine Unterschiede in Sachen Hautfarben oder Religion gibt.

Nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause wird also das runde Leder wieder angetreten. Und die Verantwortlichen um Integrationsbeauftragten Jürgen Schäfer , Yilmaz Bülent, Thomas Steidle und Bürgermeister Volker Grab freuen sich, dass es gelungen ist, neun Nationen mit insgesamt 43 Spielern zusammenzubringen.

„Sport ist ein wichtiger Faktor zur Integration“, sagt Bürgermeister Volker Grab beim Pressegespräch. „Das Team fügt sich zusammen in der Mannschaft und dabei ist es gleich, wie gut oder weniger gut einer Fußball spielt, wichtig ist, dass man miteinander spielt“, ergänzt er. Das Spiel der Nationen war 2009 entstanden, als sich Ellwangen an der Aktion „Stadt ohne Rassismus“ beteiligte. Das Motto lautete damals wie heute „Vereint ohne Rassismus und Diskriminierung“.

Wir sind stolz auf 43 Spieler, die sich zum Fußballspiel der Nationen gemeldet haben. Das zeige, dass Ellwangen auf dem richtigen Weg ist.

Jürgen Schäfer, Integrationsbeauftragter

Integrationsbeauftragter Jürgen Schäfer greift das Motto auf und sagt: „Wir sind stolz auf 43 Spieler, die sich zum Fußballspiel der Nationen gemeldet haben. Das zeige, dass Ellwangen auf dem richtigen Weg ist. Dahinter stehen zwei Netzwerke. Zum einen ist das das Fest der Nationen und zum anderen eben das Fußballspiel der Nationen. Aber auch mit ,So isst Ellwangen‘ oder Kochkursen werden Kontakte geknüpft“.

Bülent Yilmaz als Hauptorganisator dankt sowohl der Stadt als auch den vielen Mitspielern für das entgegengebrachte Vertrauen aller Beteiligten. „Das zeigt den Respekt voreinander, harmonisch und fast wie in einer Familie“, sagt er.

Folgende Nationen sind beteiligt: Albanien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Irak, Italien, Kosovo, Kroatien und die Türkei. Als Spieler, um nur einige zu nennen, betreten OB Michael Dambacher, Bürgermeister Volker Grab, Benjamin Post und Sebastian van Eeck (Ipf- und Jagst-Zeitung/Aalener Nachrichten), Benjamin Leidenberger (Stadtwerke/Landesgartenschau GmbH), Joti Agathangelidis (Bistro), Johannes Hirsch (Filialleiter der KSK Ellwangen), Joseph Ott (Schulleiter Buchenbergschule), Bernhard Palm (Geschäftsführer NetCom BW), Michael Schiele (Aufstiegstrainer von Eintracht Braunschweig), Erol Sabanov (Torwarttrainer und ehemaliger Spieler beim 1. FC Heidenheim sowie beim VfR Aalen), Jens-Peter Schuller (Fußball-Bezirksvorsitzender Ostwürttemberg), Thomas Steidle (Ordnungsamtsleiter), Jürgen Schäfer (Integrationsbeauftragter), Magnus Knecht (Ordnungsamt) neben vielen anderen den Platz.

„Dritte Halbzeit“ in Jagsttalschenke

Gespielt werden zweimal 30 Minuten im ständigen Wechsel, falls dem einen oder anderen die Luft ausgeht. Als Schiedsrichter fungiert Hermann May. Die dritte Halbzeit in der Vereinsgaststätte Jagsttalschenke ist genauso wichtig, denn dabei kommt man ins Gespräch.

Aber auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen: Die Jugendspieler des SV Rindelbach laufen mit den Mannschaften ein. Anstoß ist durch OB Michael Dambacher und dem ersten stellvertretenden Rindelbacher Ortsvorsteher Dirk-Michael Wagner.

Darüber hinaus gibt es einen Luftballonwettbewerb: Alle Karten, die bis zum 30. Juni beim Ellwanger Rathaus bei Jürgen Schäfer landen, nehmen teil. Als ersten Preis gibt es ein Fußballtrikot von Orel Mangala (VfB Stuttgart) zu gewinnen, als zweiten Preis ein Trikot von Etienne Amenyido (Sankt Pauli).

Im Torwandschießen-Wettbewerb gibt es als ersten Preis ein Fußballtrikot von Benjamin Pavard (Bayern München) und last but not least ein Trikot von Darko Churlinov (Schalke 04) für den Gewinner oder die Gewinnerin des Jonglier-Wettbewerbs. Für Essen und Trinken sorgt der SV Rindelbach. Dabei wird auf Schweinefleisch verzichtet.