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„Rettungsgrabung“ in Ellwangen

Archäologische Grabungen: Darum ist die Aalener Straße gesperrt

Ellwangen / Lesedauer: 1 min

Großes Graben in Ellwangen. Ein sechsköpfiges Team des Unternehmens „Archaeo BW“ führt in der Aalener Straße eine sogenannte Rettungsgrabung durch: Das steckt dahinter.
Veröffentlicht:02.08.2023, 15:36

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Seit wenigen Tagen finden in der Aalener Straße, auf Höhe der Post–Filiale und ganz in der Nähe des alten Wehrturms, archäologische Grabungen statt. Genauer gesagt führt das sechsköpfige Team des Unternehmens „Archaeo BW“ dort eine sogenannte Rettungsgrabung durch. Dabei wurde mittlerweile ein Stück der alten Stadtmauer freigelegt.

Dokumentation nötig, bevor Fußgängerbrücken gebaut werden

Zu sehen ist aktuell die oberste Lage des Fundaments, die untere Schicht des alten Mauerwerks sowie eine Reihe Backsteine, die Schätzungen der Archäologen zufolge deutlich später zusätzlich angelegt wurden. Die Archäologen legen den Teil der Stadtmauer aber nicht nur fachgerecht frei, sondern dokumentieren deren Lage und Besonderheiten für die Geschichtsbücher.

Denn dort, wo die Straße aktuell aufgerissen ist, soll in Zukunft eine Fußgängerbrücke zum Landesgartenschaugelände gebaut werden - Das Freilegen ist ab dann nicht mehr möglich. Knapp vier bis fünf Wochen sollen die Grabungen noch andauern, wie einer der Archäologen berichtet.