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Fasching auf der Ostalb

Ellenberg feiert einen fulminanten Fasching aller Vereine in der Elchhalle

Ellenberg / Lesedauer: 3 min

Über 500 Besucher waren gekommen, um ein Faschingsfeuerwerk vom Feinsten erleben zu können und sie wurden nicht enttäuscht.
Veröffentlicht:10.02.2024, 19:00

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Hurra, hurra, das ganze Dorf ist da. So könnte man den Fasching aller Vereine in der Ellenberger Elchhalle am besten umschreiben. Über 500 Besucher waren gekommen, um ein Faschingsfeuerwerk vom Feinsten erleben zu können und sie wurden nicht enttäuscht. 13 Programmpunkte, fernsehreife Garde- und Showtänze, Bütten und vieles mehr. Der Saal kochte vor Begeisterung und die Tanzkapelle „The Candys“ steigerte die Stimmung bis zum Überkochen. So muss Fasching sein.

Ellenberg versteht es Fasching zu feiern, das hat man beim grandiosen Faschingsumzug vor rund einer Woche gesehen, der mit 60 Gruppen alles bisher da gewesene in den Schatten gestellt hat. Der Fasching aller Vereine am Freitag in der Elchhalle stand dem in nichts nach. Schon weit über eine Stunde vor Programmbeginn war die Halle gut gefüllt und zum Schluss gab’s nicht mal mehr Sitzplätze und Besucher mussten stehen. Die Stimmung war schon zu Beginn toll und es wurde geschunkelt und gesungen, dass es eine wahre Freude war. Punkt 19.37 Uhr dann der Einzug der Vorsitzenden der Vereine, die von bezaubernden Gardemädchen auf die Bühne geleitet und dann von den beiden Moderatoren Markus Rometsch und Nils Walser, standesgemäß im roten Glitzerblazer und wortgewandt begrüßt wurden.

Ein prallgefülltes Programm

Aber dann ging’s Schlag auf Schlag und der Abend nahm seinen Lauf, prall gefüllt mit Gardetänzen der Bamibini-Garde (verantwortlich Hannah und Luisa Jakob und Verena Maier), der Showgarde (Lisa und Laura Rettenmaier), der Roten Garde (Mareike Schwarz und Hannah Zeller) und der Blauen Garde (Sophie Weiß und Sarah Bonell). Dass jetzt keiner denkt, es gab nur Gardetänze, mitnichten, da betrat Julchen vom Schwobaland (Marina Grimm) als biedere Hausfrau die Bühne, die sie nach mehreren Verwandlungen als heiße Rap-Tänzerin verließ. Der Gemeindebüttl (Andreas Lutz) hatte schon dem einen oder anderen im Vorfeld Angst-Schweißperlen auf die Stirn gezaubert, denn was der alles auf Lager hatte, davon war fast keiner gefeit und so wurden die Verfehlungen, Pleiten, Pech und Pannen der Ellenberger Bürger wohlgereimt auf die Schippe genommen, ui ui ui ui ui ui ui, au au au au au …. Die beiden Moderatoren Markus Rometsch und Nils Walser bauten immer wieder kleine Shows mit ein, so das Publikumsspiel „Geh aufs Ganze“, beim dem Bürgermeisterin Anna-Lisa Bohn bei der Schätzfrage in Sachen eines Fleischsalatbechers ausscheiden musste. Den zweiten Preis belegte Jochen Dörrer, der zwar die Einwohnerzahl von Ellenberg mit 1753 fast genau nannte aber trotzdem verlor, weil die beiden Moderatoren Zahlen aus dem Jahr 2022 hatten, Pech gehabt. Siegerin wurde Bäckereichefin Carmen Ehrler, die volles Risiko ging und dafür mit einem Gutschein beim Metzger belohnt wurde.

Elchhalle in ihren Grundfesten erschüttert

Die Elchfetza des Musikvereins Ellenberg unter der Leitung von Ewald Kurz ließen die Elchhalle in ihren Grundfesten erzittern. Die Tanzmariechen Caro & Romy wirbelten über die Bühne und überzeugten mit ihrer Perfektion und ihrer Gelenkigkeit. Da wurden die Beine in ungeahnte Höhen geschmissen und aus dem Sprung in den Spagat gesprungen.

Von vielen erwartet und einer der vielen Höhepunkte dann die „Italien Chefs“ (verantwortlich Sandra Müller), die mit ihrem Auftritt die Besucher von den Sitzen rissen, ebenso der perfekte Showtanz. Das Finale dann brachte noch einmal alle zusammen und die Bühne reichte fast nicht aus. Alle Verantwortlichen der Vereine können stolz auf diesen tollen Abend sein. Und nicht zuletzt Bürgermeisterin Anna-Lisa Bohn, die Chefin einer geilen Gemeinde ist.