Dankesurkunde

Lehrer Leuze feiert 40-Jähriges

Bopfingen / Lesedauer: 2 min

Lehrer Leuze feiert 40-Jähriges
Veröffentlicht:31.01.2012, 08:15
Aktualisiert:25.10.2019, 12:00

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Im Namen der Landesregierung überreichte der Bopfinger Realschulrektor Stefan Vollmer Eugen Leuze die Dankesurkunde des Landes Baden-Württemberg für die während 40 Jahren treu geleistete Arbeit. Dabei erwähnte er kurz die Stationen in der Vita des Jubilars. Geboren wurde Leuze 1951 in Mengen im Kreis Sigmaringen. 1980 legte er die zweite Dienstprüfung an der PH in Weingarten ab und kam am im September 1980 als Realschullehrer an die Realschule Bopfingen. Hier erwarb er sich mit seinen studierten Fächern Deutsch und Sport schnell Respekt und Anerkennung.

Über die Jahre war er Ausbildungslehrer für Praktikanten und Mentor für Referendare. Selbst begeisterter Sportler, motivierte er Schüler innerhalb und außerhalb des Unterrichts: Leuze betreute viele Jahre die Schülermannschaften der Realschule und führte sie zu manchem Erfolg im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Seit vielen Jahren ist er der Vorsitzende der Fachschaft Deutsch an der Realschule und im Rhetorik-Wettbewerb „Jugend debattiert“ als AG-Leiter und Juror aktiv. 1998 erwarb Herr Leuze (ehemaliger Kirchengemeinderat) die Lehrerlaubnis für das Fach Katholische Religion (missio canonica). Im Jahre 2009 wurde er vom Landeslehrerprüfungsamt schließlich zum Prüfungsvorsitzenden im Rahmen der Zweiten Dienstprüfung bestellt.

Sein Sprachgefühl und sein Wortwitz zeichnen den beliebten Kollegen genauso aus, wie seinen klaren Wertvorstellungen. Rektor Vollmer wies zum Ende seiner Ansprache darauf hin, dass der sehr erfolgreiche Tennisspieler Eugen Leuze und der anspruchsvolle Deutschlehrer Eugen Leuze vom selben Ziel getrieben seien, nämlich dem gelungenen Satz.

Im Anschluss an die Ansprache des Schulleiters blickte der Jubilar auf den Lehrerberuf im Wandel der Zeit. Zwar sei die didaktische Arbeit im Kern die gleiche geblieben, der pädagogische Anspruch habe sich aber gewandelt. Er forderte das Kollegium auf, auch weiterhin die für richtig erachteten Tugenden und Werte vorzuleben, damit sich auch unsichere Jugendliche an ihnen orientieren können.