Ortsmitte

Mehr als eine Million Euro für Ortsmitte – Land bezuschusst Umbau von Altem Spital

Bopfingen / Lesedauer: 2 min

Mehr als eine Million Euro soll für Umbau des Alten Spitals genutzt werden – Aufwertung für Stadtmitte
Veröffentlicht:29.07.2022, 18:52

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Bopfingen erhält einen Landeszuschuss in Höhe von etwas mehr als einer Million Euro. Das hat Landtagsabgeordneter Winfried Mack (CDU) in einer Pressemitteilung am Freitag bekannt gegeben. Das Geld soll für die Umgestaltung des Alten Spitals eingesetzt werden.

Im Vordergrund stehe hierbei die Keltenkonzeption. Denn Baden-Württemberg wolle die historische Bedeutung der Kelten im Land „sichtbar und erfahrbar machen“. Bopfingen sei hierbei ein zentraler Ort, heißt es weiter. Daher ziehe das Heimatmuseum aus dem Seelhaus in das Alte Spital ein, im Erdgeschoss soll ein Bürgerbegegnungsort entstehen. „So gibt es Platz im Seelhaus für das Keltenmuseum, das mit neuester Technik die Geschichte der Kelten in Bopfingen erlebbar machen soll“, wird Mack zitiert. Die Gebäude sollen barrierefrei miteinander verbunden werden.

Entscheidend für die Bewilligung dieses erneuten Zuschusses im Rahmen des Programms „Soziale Integration im Quartier“ der Städtebauförderung sei, dass gleichzeitig ein Treffpunkt im Quartier entstehe und „was ist besser geeignet, als Geschichte erlebbar zu machen, um Menschen zusammenzubringen“, so Mack weiter.

Für das Programm habe eine hohe Nachfrage bestanden. Nur 40 von 95 Anträgen konnten vom Land bewilligt werden. Mack: „Bopfingen wird durch das neue Museum und den Quartierstreffpunkt eine weitere Aufwertung in der Stadtmitte erfahren. Die Städtebauförderung ist hier der Garant, dass Bopfingen sich so prächtig entwickelt.“ Erst im Juni dieses Jahres konnte sich Bopfingen über die Erweiterung des Erneuerungsgebiets Bopfingen-Ost freuen, um Spital und Seelhaus einzubeziehen und erhielt einen Landeszuschuss in Höhe von 1,7 Millionen Euro, ebenfalls aus der Städtebauförderung.

„Wir sind eine Aufsteiger-Region, auch, weil sie den Bürgerinnen und Bürgern etwas bietet: von guten Bildungsangeboten und zukunftssicheren Arbeitsplätzen über die vielfältigen Vereine bis hin zu solchen kulturellen Höhepunkten“, wird der Landtagsabgeordnete in der Pressemitteilung weiter zitiert.

Wie die Alamannen und die Römer hätten zuvor die Kelten die Region im heutigen Ostalbkreis besonders geprägt. „Es freut mich, dass mit dem Keltenmuseum in Bopfingen nun neben dem Limesmuseum in Aalen und dem Alamannenmuseum in Ellwangen dieser Dreiklang vervollständigt wird.“