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Hexengericht Schloßberg: Beim „Süpple“ ist sich das Bopfinger Dreigestirn uneins

Bopfingen-Schloßberg / Lesedauer: 2 min

Auch ohne Feuerwerk zelebrierten die Burgnarren in Schloßberg am Gumpendonnerstag ihr 44. Hexengericht.
Veröffentlicht:10.02.2024, 12:01

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- Eigentlich hätte beim 44. Hexengericht der Burgnarren alles wie immer ablaufen können - akrobatische Tänze ums Feuer und ein pikantes Süppchen, dass der vormittags abgesetzte Bopfinger Bürgermeister Gunter Bühler und die beiden Orstvorsteher Albert Kratzel (Schloßberg) sowie Armin Braun (Flochberg) gemeinsam auslöffeln müssen, ehe man nach einem prächtigen Feuerwerk vom Fuße der Ruine gemeinsam in die Stauferhalle oder „zom Fed“ weiterzeiht, um dort den Gomba-Dorschdeg zu feiern.

Und so zogen die Hexen und Teufel der Maskengruppe zu düsteren Klängen auf den Wasen um die Besucher wie immer mit ihrem akrobatischen Tanz rund ums Feuer zu begeistern. Während anschließend der Burgnarren Chefankläger Nico Stahl die Klageschrift verlas, wurde den drei Angeklagten Gunter Bühler, Albert Kratzel und Armin Braun das Süppchen gereicht, dass sie zur Strafe für ihre Untaten auslöffeln mussten. Während Gunter Bühler provokant fragte, ob die Suppe eigentlich gewürzt sei, empfand sie Armin Braun als entschieden zu scharf, wohingegen Albert Kratzel sie als gut gewürzt und sehr bekömmlich lobte.

Einig waren sie sich allerdings beim Klagepunkt „Fehlendes oder verbotenes Feuerwerk“. Er selbst könne der offiziellen Begründung des Eigentümers, dass das Feuerwerk vom Regierungspräsidium in Stuttgart ohne Zutun aus Bopfingen verboten wurde, nicht so recht glauben. Daher riet der Bopfinger Schultes, man solle doch das Gespräch mit dem Eigentümer suchen, um so eine Einigung zu finden. Anders als beim Süppchen, schlossen sich die beiden Ortsvorsteher dem Vorschlag an.

Da die Schloßberger und Flochberger aukuell mit der Bopfinger Stadtpolitik sehr zufrieden sind, war das Feuerwerk auch der einzige Anklagepunkt, der verlesen wurde. Und so zog man ohne traditionelles Feuerwerk und viel früher als sonst üblich vom Wasen in die Stauferhalle oder „zom Fed“ - „Goma-Dorschdeg isch äba Gomba-Dorschdeg“.