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Adelmannsfelden

Wasserwerk Ölmühle kann nun saniert werden

Adelmannsfelden / Lesedauer: 2 min

Das in die Jahre gekommene Wasserwerk Ölmühle kann nun saniert werden. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend fünf Gewerke zur Sanierung der Roh- und Reinwasserkammer des Wasserwerkes Ölmühle nach vorbereitender Ausschreibung durch die Ostalbwasser Ost GmbH/RBS wave GmbH vergeben.
Veröffentlicht:16.10.2023, 11:47

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Das in die Jahre gekommene Wasserwerk Ölmühle kann nun saniert werden. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend fünf Gewerke zur Sanierung der Roh- und Reinwasserkammer des Wasserwerkes Ölmühle nach vorbereitender Ausschreibung durch die Ostalbwasser Ost GmbH/RBS wave GmbH vergeben.

Das gesamte zusammengefasste Ausschreibungsergebnis ist, so Bürgermeister Manuel Hoke, sehr positiv zu sehen. Vor allem das Gewerk Tiefbau-, Rohbau-, Rohrbau- und Abbrucharbeiten liegt mit der Vergabesumme in Höhe von 180.603 Euro deutlich unter der Kostenverrechnung vom Mai dieses Jahres mit rund 305.000 Euro Den Auftrag erhält die Firma Hermann Fuchs GmbH aus Ellwangen. Insgesamt konnte die Kostenberechung vom Mai 2023 um rund 99.000 Euro unterschritten werden.

Den Auftrag für die Mineralische Beschichtung erhält die Firma Aqua Concept GmbH aus Ingelheim für 30.190 Euro Das Angebot lag nur geringfügig über der Kostenberechnung. Eine deutliche Kostensteigerung war bei der Vergabe des Gewerkes Edelstahlauskleidung zu verzeichnen. Die Vergabesumme an die Firma Drelo Edelstahl GmbH, Bodenwöhr, betrug rund 83.000 Euro, angesetzt waren hier rund 55.000 Euro in der Kostenberechnung vom Mai dieses Jahres.

Den Auftrag für die Provisorische Wasserversorgung ‐ Verfahrenstechnik erhält die Firma Keller und Hahn Brunnenbau GmbH, Insingen, für rund 27.600 Euro (Kostenberechnung rund 19.450 Euro). Den Auftrag für die Provisorische Wasserversorgung ‐ Elektrotechnik erhält die Firma Elektro Jerg GmbH aus Aalen für rund 8500 Euro, geplant waren hier rund 16.000 Euro.

Zu Beginn der Sitzung informierte der Datenschutzbeauftragte des Landratsamtes, Martin Brandt, das Gremium über die rechtlichen Vorgaben zum Datenschutz und die richtige Verhaltensweise im Umgang mit personenbezogenen Daten. Er ist unter anderem auch für die Gemeinde Adelmannsfelden seit Dezember 2018 als Datenschutzbeauftragter angestellt.

Brandt betonte, dass er sich nicht nur als Kontrolleur sondern in erster Linie auch als Berater sehe. Er führte aus, dass personenbezogene Daten heute überall verarbeitet werden und dass man deswegen vorsichtig sein müsse. Die Gefahr beim Missbrauch und bei Datenpannen sei jedoch zu rund 95 Prozent immer noch im menschlichen Bereich zu sehen, sagte er. Sein Fazit: Datenschutz ist auch gesunder Menschenverstand und dazu gehöre unter anderem auch Papier mit empfindlichen Daten in den Schredder und nicht ins Altpapier.