Kläranlage

Aus Umweltschutzgründen soll Kläranlage Wegstetten stillgelegt werden

Abtsgmünd / Lesedauer: 1 min

Das betrifft auch drei Gehöfte. Ziel der Landesregierung ist es, kleinere Anlage abzuschalten, um so nachhaltig Gewässer zu schützen.
Veröffentlicht:30.06.2022, 12:24

Von:
Artikel teilen:

Die Kläranlage Wegstetten bei Abtsgmünd soll stillgelegt werden. Das berichtet das Umweltministerium Baden-Württemberg in einer Pressemitteilung. Die Gemeinde wird künftig an die Sammelkäranlage Untergröningen angeschlossen.

Dafür sollen 1,1 Millionen Euro bereitgestellt werden, heißt es weiter. Die Gesamtkosten sollen rund 1,56 Millionen Euro betragen. „Kleinere Kläranlagen stillzulegen und an größere, leistungsfähigere Anlagen anzuschließen, ist ein wichtiges Ziel unserer Umweltpolitik“, wird Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) zitiert.

Und weiter: „Maßnahmen, wie sie jetzt Abtsgmünd ergreift, ermöglichen eine effiziente und qualitativ hochwertige Abwasserbehandlung, die unsere Gewässer nachhaltig schützt und von der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde langfristig profitieren .“

Die Gemeinde Abtsgmünd betreibe derzeit mit den Kläranlagen in Abtsgmünd, in Untergröningen sowie in Wegstetten noch drei Kläranlagen im Gemeindegebiet. Die Kläranlage Wegstetten, die im Jahr 2000 in Betrieb genommen wurde und für eine Abwasserbehandlung von 130 Einwohnerinnen und Einwohner ausgelegt ist, soll künftig wegfallen.

Das anfallende Abwasser werde zukünftig mithilfe eines neuen Pumpwerks und einer über drei Kilometer langen Druckleitung zur Sammelkläranlage nach Untergröningen geleitet, so der Bericht. Die Gehöfte Gschwendhof, Stein und Dinkbühl, die entlang des Trassenverlaufs liegen, werden im Zug der Maßnahme ebenfalls an die Sammelkläranlage Untergröningen angeschlossen.

Stilllegung und Anschluss sollen Ende 2022 beginnen und Mitte 2024 abgeschlossen sein. Die Sammelkläranlage in Untergrönigen zu erweitern, soll dann als zweiter Funktionsabschnitt voraussichtlich von Ende 2023 bis 2025 realisiert werden.