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Zum Jubiläum ist Cinderella zu sehen

Aalen / Lesedauer: 2 min

Am ersten Advent hat die Ballettschule Fischer aus Aalen mit der Aufführung des Stücks „Cinderella“ ihr zehnjähriges Bestehen zelebriert. Die beiden Vorstellungen in der Aalener Stadthalle wurden begeistert gefeiert, ist einem Pressebericht zu entnehmen.
Veröffentlicht:08.12.2023, 18:00

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Am ersten Advent hat die Ballettschule Fischer aus Aalen mit der Aufführung des Stücks „Cinderella“ ihr zehnjähriges Bestehen zelebriert. Die beiden Vorstellungen in der Aalener Stadthalle wurden begeistert gefeiert, ist einem Pressebericht zu entnehmen.

Mehr als 1600 Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten in den beiden Aufführungen am Sonntagnachmittag ein liebevoll aufbereitetes Stück. In diesem waren 220 Schülerinnen und Schüler, vom Vorschul- bis ins Erwachsenenalter, auf der Bühne, um die romantische Geschichte der Cinderella zu präsentieren. In einer eigens kreierten Version des Klassikers nahm die Ballettschule Fischer ihr Publikum mit hinein in die Welt des Tanzes und inszenierte die vertraute Erzählung laut Mitteilung auf neue Art und Weise.

An der farbenfrohen Interpretation von Brian-Michael Fischer überzeugt neben der tänzerischen Qualität nicht nur der stimmige Mix aus unterhaltsamen und tiefgehenden Szenen. Es ist der Ideenreichtum des Diplom-Bühnentänzers und Ballettpädagogen, der unter anderem während des Unterhaltungsprogramms für den Prinzen zu Hofe überraschende Gastauftritte beliebter Charaktere wie der Meerjungfrau Arielle, Schneewittchen, Dornröschen oder Hänsel und Gretel erlaubt. Die sorgfältig ausgewählten Kostüme und Musikstücke machten es den aufführenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sichtbar leicht, sich in die Geschichte hineinzufühlen und eine Freude an Tanz und Spiel an den Tag zu legen.

Die Kleinsten in der Besetzungsliste sah man als niedliche Mäuse, kleine Prinzessinnen oder auch als Erbsen und Linsen, die es für Cinderella zu sortieren gilt. Erfahrenere Schülerinnen und Schüler zeigen ihr tänzerisches und komödiantisches Talent in tragenden Rollen als Harlekin zu Hofe oder auch als Stiefmutter und Stiefschwestern, die Cinderella das Leben schwer machen.

Geradezu emotional wurde es, als sich die Tauben mit leuchtenden LED-Flügeln zu den ergreifenden Klängen des Komponisten Max Richter zu Cinderella gesellen, um ihren Alltag etwas leichter zu machen und sie nicht zuletzt so fein herauszuputzen, dass der Prinz gar nicht anders kann, als sich mit dem verlorenen Schuh auf die Suche nach ihr zu begeben.

Der Erfolg des Stücks zeigt sich nicht zuletzt im begeisterten Applaus des Publikums.