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Kommentar

Wut der Fans verständlich: VfR wieder im Krisenmodus

Aalen / Lesedauer: 1 min

Nach 1:3 gegen Koblenz findet Sportredakteur Sebastian van Eeck: Es fehlt der absolute Wille ein Tor und damit das Matchglück zu erzwingen.
Veröffentlicht:03.12.2023, 05:00

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Wenn die Fanseele kocht und sich die Wut entlädt, spätestens dann ist klar: Der VfR ist wieder im Krisenmodus.

Den Platz zu betreten und damit direkt ins Spiel einzugreifen, das ist niemals gerechtfertigt. Doch der Ärger und die Wut der Fans auf die eigene Mannschaft sind absolut gerechtfertigt. Sie waren es die stundenlang das Duell gegen Koblenz ermöglichten. Ausgerechnet die in vielen Bereichen oft und gerne an den Pranger gestellten Ultras haben geschuftet. Das passte vielen nicht ins Bild. Die Szenen nach dem 1:3 schon eher.

Das widerrechtliche Betreten des Rasens vieler VfR-Fans überschattet damit wieder das großes Engagement im Vorfeld des Spiels. Das ist nicht nur schade, sondern es wirft wieder einmal ein ganz schlechtes Bild auf den gesamten Verein. Dabei lief in dieser Runde vieles so ungewöhnlich leicht von der Hand. Auf dem Rasen hat das Team diese Leichtigkeit verloren. Ja, man war an diesem Samstag 80 Minuten das bessere Team. Aber es fehlte wieder - wie schon seit Wochen - die Durchschlagskraft in der Offensive. Es mangelt an Qualität, das ist offensichtlich und bekannt.

Was aber noch viel schwerer wirkt: Es fehlt der absolute Wille ein Tor und damit das vielzitierte Matchglück zu erzwingen. Genau in diesem Punkt war Koblenz und damit das bis dato Schlusslicht der Liga dem VfR in den entscheidenden Momenten am Samstag überlegen. Das sollte jedem einzelnen Spieler zu denken geben. Die ruhige Saison und damit das Saisonziel ist spätestens seit dem letzten Heimspiel in 2023 nur noch eine Illusion.

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