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Kolumne: So isch halt!

Eine Bahnfahrt bei den Nachbarn

Aalen / Lesedauer: 1 min

Was unserem Redakteur Eckard Scheiderer in einem Zug der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) alles positiv aufgefallen ist.
Veröffentlicht:26.11.2023, 11:55

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Mit Respekt, manchmal auch mit Neid schauen von Verspätungen, Zugausfällen und Schienenersatzverkehren geplagte Bahnreisende in Deutschland nicht selten in unser schönes südliches Nachbarland, wo den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) der berechtigte Ruf vorauseilt, ihr Mobilitätsgeschäft mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks zu erledigen. Und die gelegentliche Probe aufs Exempel bestätigt das immer wieder. Nach der Pünktlichkeit eines Schweizer Zugs lässt sich wirklich die Uhr stellen.

Äußerst freundliches, entspanntes und aufgeschlossenes Personal

Aber mehr noch, wie ich jüngst bei einer Bahnfahrt im SBB-Interregio von Konstanz nach Zürich einmal mehr erleben durfte. In diesen Präzisionszügen ist ein außerordentlich freundliches, entspanntes und aufgeschlossenes Personal zugange. Kein Wunder, fällt doch der permanente Stress, die Fahrgäste ständig wegen Verspätungen beruhigen zu müssen, schon mal weg.

Der Zugbegleiter scherzt mit der Enkelin

Stattdessen hat der leutselige Zugbegleiter die Muse, mit unserer kleinen Enkelin zu scherzen, die mit ihren anderthalb Jahren gerade dabei ist, nach und nach das Wageninnere zu erkunden. Seine Frage „Hast Du denn auch ein Ticket?“ beantwortet er gleich selbst, indem er aus seinem roten Umhängetäschchen eine Art Kinderticket zieht, ein buntes Pappkärtchen mit einer lustigen Figur drauf. Das die kleine Reisende sofort voller Stolz herumträgt. Tja, so isch halt. Das ist der Unterschied und so lässt sich’s in der Tat gern mit der Bahn fahren. In der Schweiz.


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