Fördermittel

Rund 1,6 Millionen Euro fließen in den Ostalbkreis

Aalen / Lesedauer: 2 min

Die Zuschüsse stammen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Hier die Städte und Gemeinden, die profitieren:
Veröffentlicht:29.07.2022, 12:08

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Für insgesamt 17 Projekte erhält der Ostalbkreis Fördermittel vom Land in Höhe von 1 593 785 Euro. Das hat am Donnerstag das für ländliche Räume zuständige Ministerium mitgeteilt. Die Zuschüsse stammen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Das Programm unterstützt insbesondere die Wirtschaft und das Wohnen vor Ort und zielt auf den Erhalt der ländlichen Daseinsvorsorge ab.

An die Stadt Aalen gehen aus dem Förderprogramm 214 150 Euro. Abtsgmünd erhält 251 525 Euro. Ellenberg profitiert von 50 000 Euro. Nach Ellwangen-Rindelbach laufen 330 615 Euro. Jagstzell erhält 49 290 Euro, Kirchheim 71 455 Euro. Für Neresheim sind 83 900 Euro, für Neuler 9000 Euro. Tannhausen kann sich über 250 000 Euro freuen, Unterschneidheim über 25 600 Euro.

Förderziel ist, die lokale Daseinsvorsorgezu stärken und Folgen der Pandemie für die lokale Wirtschaft zu mildern. Die Ausrichtung des ELR-Programms an Kriterien wie Energieeffizienz und Klimaschutz lobt Martina Häusler : „Projekte im Bereich Wohnen und Bauen, die zum Beispiel mit dem nachhaltigen Rohstoff Holz umgesetzt werden, erhalten höhere Zuschüsse.“

Mit der unterjährigen Förderung unterstützt die grün-geführte Landesregierung 244 strukturell bedeutende Projekte mit insgesamt 16,5 Millionen Euro – von der Dorfladen-Modernisierung bis zum Neubau eines Produktionsgebäudes. Knapp ein Drittel der Projekte erhalten einen Förderaufschlag für CO2-speichernde Bauweisen.

Für das ganze Jahr 2022 sind insgesamt 90 Millionen Euro im ELR-Topf. Unterstützt werden private, kommunale und gewerbliche Vorhaben. Die Gelder sollen auch dafür eingesetzt werden, die Folgen der Pandemie im ländlichen Raum abzufedern und Zukunftsinvestitionen zu tätigen.

„Die Förderung kommt zur rechten Zeit“, freut sich Martina Häusler für ihren Wahlkreis und ihren Betreuungswahlkreis. „Die Corona-Pandemie zeigt noch einmal deutlich, wie wichtig eine wohnortnahe Versorgung und wohnortnahes Arbeiten sind. Ländliche Räume zu stärken und fit zu machen für bevorstehende Herausforderungen – das ist für uns Grüne zentral.“