Punktabzug

Punktabzug gegen VfR Aalen II bleibt bestehen

Aalen / Lesedauer: 2 min

Verantwortliche verzichten auf Einspruch gegen WFV-Urteil – Am Samstag geht’s in Wangen um einen „Dreier“
Veröffentlicht:29.09.2011, 18:30
Aktualisiert:25.10.2019, 15:00

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Die Verantwortlichen des VfR Aalen haben sich gestern nach Rücksprache mit ihrem Rechtsbeistand dafür entschieden, gegen das Sportgerichtsurteil des Württembergischen Fußballverbands keinen Einspruch einzulegen. Wegen des regelwidrigen Einsatzes von Mittelfeldspieler Mersad Bedak wird die Partie der Verbandsligamannschaft des VfR gegen Schwäbisch Hall mit 0:3 gegen Aalen II gewertet und die Spiele gegen Münchingen (4:1) und Göppingen (1:1) wiederholt, falls die Gegner dies beantragen.

Bosnier tragen falsches Datum ein

Der Grund: Bedak war in der Sommerpause von Bosnien nach Aalen zurückgekehrt. Doch auf dem Freigabeschein des bosnischen Fußballverbands, den der VfR beim WFV nachträglich einreichen musste, war ein falsches Abgabedatum eingetragen. Daraufhin erteilte der Verband Bedak erst ein Spielrecht ab 1. Januar 2012. Doch bis der VfR das erfuhr, war der Spieler schon in besagten Partien zum Einsatz gekommen.

Der bosnische Verband gab zwar zu, dass er das falsche Wechseldatum eingetragen hat und der Fehler somit von ihm ausging. Deshalb hat Bedak sein Spielrecht inzwischen zugesprochen bekommen, allerdings wollte der WFV dies nicht rückwirkend für die drei vakanten Partien tun.

Auch wenn sich der Verein aufgrund des Fehlers beim bosnischen Verband als Opfer sieht, will er nicht gegen das Urteil vorgehen. Denn es bestünde kaum Aussicht auf Erfolg. Somit rangiert der VfR Aalen II vorerst mit fünf Punkten auf dem vorletzten Platz der Verbandsligatabelle. „Natürlich ist das Ganze sehr ärgerlich. Aber wir müssen jetzt froh sein, dass Mersad Bedak wenigstens nun wieder für uns spielen darf. Schließlich haben wir mit ihm sieben Punkte geholt“, kommentierte Aalens Sportdirektor Markus Schupp das Urteil.