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Projekt soll Geflüchtete zum Ehrenamt ermutigen

Aalen / Lesedauer: 2 min

Ein aktuelles Projekt zur richtigen Zeit für ein besseres Miteinander und Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft: So sieht die Genossenschaft Act For Transformation nach eigenen Angaben das Engagement für und mit Geflüchteten. In einem interkulturellen Team in Aalen und Berlin würden dafür Workshops, Beratung und Unterstützung angeboten, die Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und Geflüchtete in ihrem Engagement unterstützen, heißt es in einer Mitteilung der Genossenschaft.
Veröffentlicht:13.02.2024, 08:59

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Ein aktuelles Projekt zur richtigen Zeit für ein besseres Miteinander und Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft: So sieht die Genossenschaft Act For Transformation nach eigenen Angaben das Engagement für und mit Geflüchteten. In einem interkulturellen Team in Aalen und Berlin würden dafür Workshops, Beratung und Unterstützung angeboten, die Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und Geflüchtete in ihrem Engagement unterstützen, heißt es in einer Mitteilung der Genossenschaft.

Mit dem neuen Projekt „Fairtogether: Zusammenleben gemeinsam gestalten“ in Ostwürttemberg und Berlin fördere Act For Transformation das ehrenamtliche Engagement für und mit Geflüchteten. Das Projekt werde für ein Jahr gefördert von der „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt“ und biete verschiedene Workshops und eine Trainer-Ausbildung im fairtogether-Trainingskonzept an. Die Projektkoordinatorin Alena Kemm werde die Fortbildungen und neuen Mitarbeiter anleiten und begleiten. Sie bringe eine langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Trainern im Süd-Kaukasus mit, wo sie verschiedene Begegnungs- und Friedensprojekte mit Jugendlichen umgesetzt habe.

Im Büro in Aalen werde Sarah Lobenhofer in der Region das Projekt umsetzen und die Ehrenamtlichen bei Act For Transformation unterstützen und Migranten ermuntern, sich für ihre Rechte zu engagieren. Seit dem Ausbruch des Krieges seien Ukrainerinnen im Um-Welthaus mit aktiv und bieten verschiedene Aktivitäten an, um Kinder und Jugendliche das Leben im neuen Land zu erleichtern, so die Mitteilung.

„Seit Jahren wirken die Freiwilligen von Act For Transformation auch in der LEA in Ellwangen mit und machen verschiedene Angebote für junge Menschen dort. Salim Mbusa, Freiwilliger aus Uganda, wird ebenfalls in dem Projekt mitwirken und insbesondere auch seine Sprachkompetenzen mit einbringen, da verschiedene Sprachen kein Hindernis bei der Teilhabe in der Gesellschaft sein darf“, heißt es vonseiten der Genossenschaft.

Seit Ausbruch des Krieges unterstütze Act For Transformation auch Kriegsdienstverweigerer aus Russland und anderen am Krieg beteiligten Länder insbesondere aus dem Süd-Kaukasus. Nach Deutschland geflüchtete Friedensaktivisten und Kriegsgegner würden in das Projekt mit einbezogen und ermuntert, ihr Engagement in der neuen Gesellschaft, in der sie nun leben, fortzusetzen.