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Aalen vor dem letzten Spiel in 2023

Nach turbulenter VfR-Woche alles zurück auf Anfang

Aalen / Lesedauer: 3 min

Spiel eins nach Cramer: Regionalligist Aalen reist nach Kassel - Frederik Rahn gesperrt. An diesen Schrauben hat der Interimstrainer gedreht.
Veröffentlicht:07.12.2023, 20:35

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Die turbulente VfR-Woche neigt sich dem Ende entgegen. Der Höhepunkt steht allerdings noch bevor. An diesem Samstag trifft der VfR unter Interimstrainer Petar Kosturkov im Auestadion (14 Uhr) auf den Tabellen15. Hessen Kassel (23 Punkte). „Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Kosturkov klar und stellt sich auf ein „Kampfspiel“ im letzten Spiel des Pflichtspieljahres ein.

Jede Trennung tut weh. Die Jungs haben ein wenig gebraucht, das Ganze zu verdauen.“

VfR-Interimstrainer Petar Kosturkov

Dennoch hat die Mannschaft gut trainiert und den Fokus klar auf die letzte Partie in 2023 in Kassel gelegt. Ein Ansatzpunkt war dabei die Nervosität bei einem Gegentor beim Tabellen-13. (26 Punkte). Zuletzt eklatant zu sehen beim Acht-Minuten-K.o. gegen Koblenz im vergangenen Heimspiel in der Centus Arena. „Da haben wir ein Problem und das müssen wir ändern. Wir brauchen den Glauben an unsere eigene Stärke“, sagt der 54 Jahre alte ehemalige Co-Trainer von Tobias Cramer. VfB Stuttgart II, Schott Mainz, Koblenz - in beispielsweise diesen Spielen bekam der VfR nach einem Nackenschlag Probleme, kassierte gleich weitere Gegentreffer.

Gegner hat bereits vor einiger Zeit den Trainer gewechselt

Kassel hat seinen Trainer in dieser Saison ebenfalls einmal gewechselt. Danach ging es in den bislang drei gespielten Spielen unter der neuen sportlichen Leitung aufwärts. „Sie haben in den vergangenen beiden Spielen zu Hause jeweils 3:2 gewonnen.“ Soll heißen, die Mannschaft von Trainer Alexander Kiene (Amtsantritt 6. November) hat Selbstvertrauen. Aber vielleicht etwas den Rhythmus eingebüßt. So zumindest ist die Hoffnung bei der Mannschaft von der Ostalb. Schließlich ist das Gastspiel von Kassel beim Topteam der Liga, den Stuttgarter Kickers, am vergangenen Wochenende dem Wintereinbruch zum Opfer gefallen.

VfR hat stark nachgelassen

„Wir haben super angefangen, 23 Punkte geholt, nicht glücklich, sondern überzeugend gewonnen und da gehören alle dazu, die Mannschaft und der Trainerstab. Im zweiten Drittel der Saison haben wir vier Punkte aus acht Spielen geholt. Für diese Ausbeute sind auch das Trainerteam und die Mannschaft verantwortlich. Wir gewinnen und verlieren gemeinsam“, sagt Kosturkov mit Nachdruck und fügt mit einem Schmunzeln an: „Beim Doppelpass würde diese Aussage jetzt vier Euro kosten.“

Kein Training auf Rasen

Auf Rasen konnte der VfR Aalen in dieser Woche nicht trainieren. Auch an diesem Donnerstag war der Rasen im Greut noch von Schnee bedeckt. „Vielleicht können wir das Abschlusstraining morgen auf Rasen absolvieren.“ Eine Ausrede sollen die Einheiten auf Kunstrasen allerdings dennoch nicht sein. „Ich erwarte, dass wir in Kassel das Fundament legen, um das letzte Drittel der Runde ähnlich erfolgreich zu gestalten, wie das erste Drittel.“

Rahn gesperrt

Keine Option beim VfR sind Frederik Rahn (Gelbsperre), Steffen Kienle, Maurice Brauns (beide verletzt) und Mario Szabo (frisch operiert). In Sachen Startelf möchte sich der Interimstrainer nicht festlegen, sagt aber auch: „Es wird sich etwas ändern.“ Acht oder neun Positionen, die seien in seinem Kopf bereits klar.