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Nach 200 Metern fehlen Morassi 1,3 Sekunden

Aalen / Lesedauer: 2 min

Zwei Schwimmerinnen der Aalener Sportallianz schafften die Quali. Warum Vanessa Dambacher dennoch auf die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften verzichtet hat.
Veröffentlicht:28.11.2023, 15:00

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Von der Aalener Sportallianz haben sich zwei langjährig, erfahrene Top-Schwimmerinnen für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (DKM) qualifiziert. An vier Tagen, ist diese in Wuppertal ausgetragen worden. Die Sprinterin Vanessa Dambacher holte sich den Start über 50 Meter Schmetterling und Carolin Morassi meldete vier Starts an. Dieses Mal hat Csie nur knapp den Einzug ins Finale über 200 Meter Schmetterling verpasst.

Die 19-jährige Vanessa Dambacher erfüllte mit ihrer 50 Meter Schmetterlingszeit von 28,67 Sekunden die hohen Qualifikationshürden für die Deutschen Meisterschaften auf der Kurzbahn. Man muss zu den 40 schnellsten gemeldeten Schwimmern in ganz Deutschland über die entsprechende Meldestrecke gehören, nur dann ist man bei der DKM dabei. Das hätte für Vanessa Dambacher allerdings bedeutet, vier Tage Wettkampfluft in Wuppertal und einen Start. Da waren sich die Trainer und Vanessa einig, dass die Anspannung und der Aufwand für einen DKM-Start zu groß ist und somit verzichtete sie auf den Einsatz.

Vier Tage Wettkampf standen somit nur für Carolin Morassi auf dem Programm. Am Donnerstag ging es mit 200 Meter Schmetterling los. Seit Mitte September ist sie mit reduziertem Training in der Vorbereitung gewesen. Zudem kam in der Zeit noch ein krankheitsbedingter Trainingsausfall hinzu. 14 Tage vor der DKM war sie fast eine Woche krank und musste pausieren. Kein Wasser- und Landtraining kostete auch etwas Substanz. Somit war die Anspannung vor dem Start größer als sonst und am Ende fehlten nur 1,3 Sekunden zum Einzug ins Finale. „Ich wäre so gern den Endlauf geschwommen, denn am Nachmittag schwimme ich normalerweise stärker. Aber am Vormittag habe ich leider meinen Rhythmus nicht richtig gefunden und blieb etwas hinter meinen Erwartungen“, zog sie die Bilanz nach ihrem Rennen. Die Zeit von 2:16,21 Minuten bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften vor drei Wochen hätten locker für das A-Finale gereicht.

Tags darauf schwamm sie mit kräftigen Zügen eine weitere Mittelstrecke, die 200 Meter Rücken. Nach 2:19,76 Minuten beendete sie das Rennen in der „Schwimmoper“ von Wuppertal. „Die Rückenstrecke bin ich schon lange nicht mehr so gut geschwommen. Ich habe mich dabei sehr wohl gefühlt.“ Auf ihrer Nebenstrecke wurde sie am Ende auf Platz 20 gelistet. Beim 200 Meter Lagenrennen lief es auf der Strecke gut, nur klappten einige Übergänge beim Wechsel auf die jeweilige andere Lagenstrecke nicht ganz so gut und so schwamm sie 2:22,40 Minuten. Am vierten Tag stand die kürzere Schmetterlingstrecke an. Für Morassi sind die 100 Meter fast zu kurz. Allerdings kam sie hier mit 1:02,98 Minuten besser zu Recht als gedacht und schwamm auf Platz 17. Auf dieser Strecke lagen alle Starterinnen ab Platz neun innerhalb einer Sekunde.