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Aalen

Männergesangverein Röthardt sucht neue Ideen fürs Waldfest 2025

Aalen-Röthardt / Lesedauer: 2 min

Das Durchschnittsalter der Chorsänger liegt bei 66 Jahren. Das Fest fordere sie zunehmend, sagte Vorsitzender Eugen Gentner. Was tun?
Veröffentlicht:11.02.2024, 16:20

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Im Gasthof „Erzgrube“ hat sich der Männergesangverein Röthardt zu seiner Mitgliederversammlung getroffen. Dabei blickte Vorsitzender Eugen Gentner auf ein sehr erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Diskutiert wurde das seit 1962 in Röthardt veranstaltete „Waldfest“. Gentner erläuterte, dass das Fest die älter gewordenen Sänger sehr fordere, teils sogar überfordere. Dies könne er nun nicht mehr verantworten.

Er bedauerte diese Sachlage und bat um Ideen, ob und wie das Fest ab 2025 eine Zukunft haben könnte. Sänger, die auch der neu gegründeten „Röthardter Dorfgemeinschaft“ angehören, machten die Wichtigkeit des Fests für Röthardt deutlich. Deshalb wollten sie schauen, wie ihre Gemeinschaft sich beim Fest einbringen könnte.

Der Chor trat bei 33 Veranstaltungen öffentlich auf. Dazu gehörten die Wasseralfinger Vesperkirche und die Barbarafeier des Besucherbergwerks „Tiefer Stollen“. Besonders ging Gentner auf das Konzert im Innenhof des Wasseralfinger Schlosses ein, den „Höhepunkt des Jahres“, wie er sagte. Zum Programm gehörten Lieder von Udo Jürgens, Reinhard Mey, Peter Alexander und Hannes Wader.

Gentner war froh, dass der für das Schlosskonzert ins Leben gerufene Projektchor den Verein um sieben neue Sänger verstärkt hat. Sein Fazit: „Der Chor lebt, wir sind eine großartige Truppe.“ Er dankte dem Dirigenten, Leonard Hölldampf für dessen hervorragende Leistung und wünschte sich unter dem Beifall der Sänger, dass dieser den Chor noch lange führt. Der Chor, dem fast 40 Männer mit einem Durchschnittsalter von 66 Jahren angehören, brauche jüngere Verstärkung, so Gentner.

Für 2024 kündigte er die Mitwirkung bei der Jubiläumsfeier der Sängerlust Treppach (11. Mai) und ein Open-Air-Singen am Bucher Stausee (26. September) an.

Kassierer Manfred Egner sprach von einem leicht verbesserten Kassenstand. Die Kassenprüfer Klaus Stegmaier und Egon Winter bescheinigten korrekte Kassenführung. Lothar Daub, ehemaliger Vorstand des MGV, beantragte die Entlastung, die einstimmig erteilt wurde.

Chorleiter Hölldampf sprach von einem musikalisch sehr guten Jahr. Es habe gezeigt, dass die Sänger auch mit recht kurzer Vorbereitungszeit in der Lage seien, eine Herausforderung wie das „Schlosskonzert“ sehr gut zu meistern. „Ein Chor, der zusammenhält, klingt auch gut“, so Hölldampf.

Ehrungen: aktiv: Herbert Höf-lacher (25 Jahre), Volker Baumann (40 Jahre), August „Gustl“ Gärtner (50 Jahre); passiv: Renate Bahr (25 Jahre), Elisabeth Ott, Siegfried Haas (je 50 Jahre).

Drei Ehrenmitglieder waren schon im Dezember für ihr langjähriges aktives Singen und Wirken geehrt worden: Helmut Lippstreu (40 Jahre), Lothar Daub (50 Jahre) und Paul Schabel (70 Jahre).

Wahlen: Helmut Lippstreu stellte sich für das vakante Amt als Schriftführer zur Verfügung, Uwe Stoll für den Platz im Vereinsrat. Beide wurden einstimmig gewählt.