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Kreisseniorenrat will ein kreisweites Netz der Hilfe spannen

Aalen / Lesedauer: 2 min

Der Kreisseniorenrat hat sich im Landratsamt zu seiner konstituierenden Sitzung unter der neuen Vorsitzenden Margot Wagner getroffen und die Richtung für die weitere erfolgreiche Arbeit festgelegt. Der Kreisseniorenrat möchte auch in den ländlichen Raum strahlen und deshalb ein Netz im gesamten Ostalbkreis spannen, in das zum Beispiel schon bestehende Organisationen wie Bürgerhilfen, Fahrdienste oder andere Hilfsdienste mit einbezogen werden sollen, um damit hautnah zu erfahren, wo Senioren der Schuh drückt.
Veröffentlicht:06.12.2023, 14:27

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Der Kreisseniorenrat hat sich im Landratsamt zu seiner konstituierenden Sitzung unter der neuen Vorsitzenden Margot Wagner getroffen und die Richtung für die weitere erfolgreiche Arbeit festgelegt. Der Kreisseniorenrat möchte auch in den ländlichen Raum strahlen und deshalb ein Netz im gesamten Ostalbkreis spannen, in das zum Beispiel schon bestehende Organisationen wie Bürgerhilfen, Fahrdienste oder andere Hilfsdienste mit einbezogen werden sollen, um damit hautnah zu erfahren, wo Senioren der Schuh drückt.

Es war Margot Wagners erste Sitzung nach dem Ausscheiden des früheren Vorsitzenden Günter Höschle, der dieses Amt viereinhalb Jahre innehatte. Wagner war im Oktober als Nachfolgerin gewählt werden und sie möchte sich zusammen mit dem Kreisseniorenrat als Sprachrohr der älteren Generation sehen. Der Slogan „Altes Eisen gehört bei uns zum Edelmetall“, soll die Arbeit des Kreisseniorenrates für die Senioren im Kreis prägen.

Und Wagner hatte sich zur konstituierenden Sitzung im Wintergarten des Landratsamts gleich eine große Tagesordnungspunktliste vorgenommen. Diese reichte von der Digitalisierung bei Ärzten, der digitalen Rezeptübermittlung, Videosprechstunden, bis hin zu kommunalen Strukturen zum Beispiel bei der Nachbarschaftshilfe. Wie kann ein zu pflegender Mensch zu Hause versorgt werden, war eine Frage, welche sich der Kreisseniorenrat gestellt hat. Dazu soll es kommunale Veranstaltungen geben, die in diese Arbeit einführen und gleichzeitig sollen die Pflegenden sensibilisiert werden, nicht nur den zu Pflegenden, sondern auch sich selbst zu sehen.

Das Hauptaugenmerk der Sitzung jedoch lag auf der Idee, im Ostalbkreis ein Netz zu spannen, das auch in den ländlichen Gemeinden des Kreises festgemacht werden soll. Oft gibt es Seniorenräte nur in den größeren Städten und der ländliche Bereich fällt etwas ab. Viele Gemeinden haben inzwischen selbst die Initiative ergriffen und zum Beispiel Bürgerhilfen, Fahrdienste, hauswirtschaftliche Hilfen oder andere bürgernahe Hilfen ins Leben gerufen, um älteren Menschen zur Seite zu stehen.

Und genau dieses Klientel möchte Vorsitzende Margot Wagner mit einbeziehen. Soll heißen, dass die schon funktionieren kommunalen privaten Hilfen mit in den Kreisseniorenrat integriert werden sollen, um diesem zu vermitteln, wo den Senioren auch im ländlichen Bereich der Schuh drückt.

Rebecca Waldenmeier, tätig im Landratsamt im Fachbereich Altenhilfefachberatung/Projektmanagement und Leiterin des Pflegestützpunktes Ostalbkreis sowie beratendes Mitglied beim Kreisseniorenrat, wird sich zusammen mit dem Kreisseniorenrat zusammensetzen, um die Herkulesarbeit des Zustandekommens der Kontakte mit den gemeindlichen Institutionen und Nachbarschaftshilfen im Ostalbkreis auf den Weg zu bringen.