Krankenhausstrukturgesetz

Kliniken stärken

Aalen / Lesedauer: 1 min

Ärztliche Qualität im Ostalbkreis ist auf einem hohen Niveau
Veröffentlicht:28.12.2015, 09:53

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Über das neue Krankenhausstrukturgesetz und die Kliniken der Region Ostwürttemberg haben Mitglieder der SPD-Regionalverbandsfraktion mit AOK-Geschäftsführer Josef Bühler und dessen Pressesprecher Oliver Bayer diskutiert. Fraktionsvorsitzender Karl Maier aus Unterkochen unterstrich das Interesse der SPD-Fraktion über die gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum ins Gespräch zu kommen und Informationen mitzunehmen, die man an die zuständigen Stellen in der Landesregierung weitergeben wolle.

Lob gab es von Bürgermeister Rainer Domberg aus Heidenheim für das Engagement der AOK im Bereich der dortigen Klinik für Homöotherapie. Unterstrichen wurde durch Fraktionsgeschäftsführer Jakob Unrath auch die hohe Qualität der Einrichtungen und der ärztlichen Versorgung im landesweiten Vergleich auf der Ostalb und im Landkreis Heidenheim.

Josef Bühler stellte die AOK mit ihren über vier Millionen Versicherten und damit der zweitgrößten Krankenkasse in Baden-Württemberg vor und nannte positive und negative Kritikpunkte am neuen Krankenhausstrukturgesetz des Bundes. So sei zwar mit mehr Transparenz und einer weiteren Qualitätssteigerungen in den Krankenhäusern zu rechnen. Gleichzeitig koste dies aber bis 2020 runde zehn Milliarden Euro mehr, die zu 90 Prozent durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden müssten.

Die Notwendigkeit von mehr Kooperation und die Nutzung von mehr Synergieeffekten der Kliniken betonte Fraktionsmitglied Selcuk Özer aus Aalen in diesem Zusammenhang.