Kegelsport

Gebührender Empfang für die Medaillengewinner

Aalen / Lesedauer: 2 min

Schrezheims WM-Teilnehmer feiern ihre Erfolge, die sie bei der WM in Kroatien eingefahren haben
Veröffentlicht:31.05.2016, 18:23
Aktualisiert:23.10.2019, 15:00

Von:
Artikel teilen:

Am vergangenen Sonntag haben es sich die Schrezheimer nicht nehmen lassen, den Medaillengewinnern des KC einen gebührenden Empfang zu bereiten. Deutschland-Flaggen und die Schrezheimer-Hymne haben dabei nicht fehlen dürfen. Viele trotzten dem Wetter und bejubelten die Medaillen der Aushängeschilder im Kegelsport. Ortsvorsteher Albert Schiele ließ es sich nicht nehmen, den drei erfolgreichen Schrezheimern, Saskia Barth , Sissi Schneider und Trainer Wolfgang Lutz persönlich zu gratulieren.

Unter Druck stark

Die ganze Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter diesem Druck abzurufen ist nicht einfach, doch das konnten die Schrezheimer. Zwei Medaillen für Saskia Barth, drei Medaillen für die Herren von Trainer Wolfgang Lutz und eine Medaille für Sissi Schneider sind beim Turnier in Kroatien herausgesprungen. Ein großer internationaler Erfolg.

Mit der Mannschaft die Bronzemedaille und im Tandem Silber. Wieder konnte Saskia Barth auf sich aufmerksam machen. Viele Blicke waren auf sie gerichtet, nachdem sie in Brünn bei der U-23-WM so viele Medaillen abgesahnt hatte. Für die Männer von Trainer Lutz war es schwer, denn man wusste, die starken Serben zu schlagen, wird nicht einfach werden. Mit seiner relativ unerfahrenen Mannschaft zeigte er wieder, wie er sie auf diese WM vorbereitet hat. Die Bronzemedaille in der Mannschaft unterstreicht die gute Leistung. Wenn auch der Rückstand am Ende denkbar knapp war, sah es zwischendurch nicht für eine Medaille für die Deutschen aus. Sissi Schneider konnte in der Einzelwertung nichts ausrichten. Dafür belohnte sie sich mit der Tandem-Mix Medaille zusammen mit dem Schwabsberger Fabian Seitz.

Lutz imponierte der Empfang: „ Es ist immer wieder toll für Deutschland unterwegs zu sein und dann noch Medaillen mit nach Hause zu bringen. Mit einem solchen Empfang in der Heimat empfangen zu werden, ist eine ganz tolle Geschichte und zeigt uns, dass diese Leistungen anerkannt werden.“