Wahlkampf

Ein Gewinn für die Ostalb

Aalen / Lesedauer: 1 min

Ein Gewinn für die Ostalb
Veröffentlicht:28.10.2016, 17:52
Aktualisiert:23.10.2019, 11:00

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Die Chancen für Ostwürttemberg stehen gut, nach der Bundestagswahl 2017 mit vier Abgeordneten in Berlin vertreten zu sein. Als Landesvorsitzende der SPD zieht Leni Breymaier als Spitzenkandidatin ihrer Partei in Baden-Württemberg in den Wahlkampf. Dass die Sozialdemokraten ihre Landeschefin auf Platz eins der Landesliste stellen, gilt als sicher. Damit entscheidet ihr Abschneiden im Wahlkreis Aalen-Heidenheim nicht über ihren Einzug ins Parlament. Denn gewonnen hätte sie mit dieser Platzierung schon und die Ostalb ebenfalls mit einer weiteren Abgeordneten.

Trotz Breymaier dürfte der CDU-Kandidat Roderich Kiesewetter die größten Chancen auf das Direktmandat haben. Gut 40 Prozent traut sich der Unionspolitiker zu. Das ist deutlich weniger als bei den Wahlen 2013. Aber angesichts einer sicher verändernden Parteienlandschaft, einer nicht mehr ganz so starken CDU und einer sehr ernst zu nehmenden Mitbewerberin um das Direktmandat, wäre dies ein durchaus passables Ergebnis.

Im Nachbarwahlkreis Schwäbisch Gmünd-Backnang werben Norbert Barthle (CDU) und Christian Lange (SPD) um die Wählergunst und den erneuten Einzug in den Bundestag. Sollte am Ende alle vier Kandidaten der Sprung ins Parlament gelingen, wäre dies ein Gewinn für Ostwürttemberg .