Plansprache

Duo Ĵomart und Nataŝa erhält den Esperanto-Kulturpreis

Aalen / Lesedauer: 1 min

Das in Schweden lebende Gesangs-Ehepaar wird am Samstag, 22. Oktober, im Kulturbahnhof ausgezeichnet
Veröffentlicht:11.10.2022, 16:24

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Für seinen Einsatz um die Plansprache Esperanto wird das Duo Ĵomart und Nataŝa mit dem Aalener Esperanto-Kulturpreis ausgezeichnet. Der Festakt findet am Samstag, 22. Oktober, um 18 Uhr im Kulturbahnhof statt. das teilt die Stadtverwaltung mit.

Alle zwei Jahre wird der Esperanto-Kulturpreis an Personen und Institutionen vergeben, die sich um die internationale Verständigung mit Hilfe der Plansprache Esperanto verdient gemacht haben. Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird von der FAME-Stiftung zur Förderung internationaler Verständigungsmittel und der Stadt Aalen überreicht, die seit 1989 eine international bedeutende Esperanto-Bibliothek besitzt.

In diesem Jahr geht der Kulturpreis an das Duo Ĵomart und Nataŝa. Dessen Stil ist geprägt von einem melodischen, leicht melancholischen Gesang. Die beiden präsentieren Lieder auf Esperanto mit Gitarren, gelegentlich mit Blockflöte und Handinstrumenten begleitet. Ĵomart schreibt seine Texte zu Themen, die ihn berühren und die er erzählen möchte.

Nataŝa Gerlaĥ und Ĵomart Amsejev lernten sich 1985 in Schimkent in Kasachstan kennen, wo Ĵomart in der Schule Esperanto unterrichtete und die Rockband Kredo der Schule leitete. Seit 1987 musizieren Ĵomart und Nataŝa gemeinsam auf Esperanto und treten auf verschiedenen sommerlichen Esperanto-Treffen und Festivals auf. In Schweden wohnen sie seit ihrer Heirat 1991. Beim Festakt werden Ĵomart und Nataŝa mit ihren besonderen Liedern zu hören sein. Thomas Haller an der Orgel und Daniela Müller am Saxophon werden weitere musikalische Akzente setzen.