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Bernhardt und Alu lassen den VfR lachen

Aalen / Lesedauer: 3 min

In der 2. Liga ergattert der VfR erneut ein Unentschieden und hält Bielefeld auf Distanz
Veröffentlicht:30.03.2014, 16:45
Aktualisiert:24.10.2019, 15:00

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Am 28. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga haben sich in der Bielefelder Schüco-Arena die gastgebende Arminia und der VfR Aalen duelliert. Nach 90 Minuten stand ein 0:0 zu Buche, was den Aalenern mehr hilft. „Wir haben hier unentschieden gespielt und dadurch Bielefeld auf Distanz gehalten. Darüber sind wir sehr froh“, resümierte VfR-Trainer Stefan Ruthenbeck.

Der Kölner war am Ende der Englischen Woche zu einigen personellen Veränderungen gezwungen. Das Tor hütete Daniel Bernhardt für den grippegeschwächten Jasmin Fejzic, der erst gar nicht mit auf die Alm gereist war. Im 4-2-3-1-System setzte Ruthenbeck auf geballte Offensive. Michael Klauß, Enrico Valentini, Joel Pohjanpalo und Robert Lechleiter agierten in vorderster Front.

Nervöse Gastgeber

Dem gastgebenden Tabellenvorletzten merkte man die Nervosität an, während die Aalener vor allem im Spielaufbau strukturierter agierten. Lechleiter und Traut (14., 16.) probierten es aus der Distanz, stellten Bielefelds Schlussmann Stefan Ortega aber vor keine großen Probleme. Bielefeld kam per Freistoß zu ersten Gelegenheit, doch Fabian Klos' Schuss wurde von der Aalener Mauer geblockt (25.). Fünf Minuten später hätte Lechleiter nach starker Vorarbeit von Joel Pohjanpalo die VfR-Führung besorgen müssen, doch scheiterte er aus rund sieben Metern erneut an Ortega. Zwei brenzlige Situationen hatte die Ruthenbeck-Elf vor der Pause aber auch noch zu überstehen. Sebastian Hille rutschte in einen Schuss von Arne Feick, verfehlte das Gehäuse aus kurzer Distanz nur knapp und Patrick Schönfelds Schuss strich knapp am Pfosten vorbei (41., 45.).

Nachdem Aalens Kapitän Leandro Grech aus der Distanz an Ortega scheiterte (51.) legten die Gastgeber ihre Scheu ab und verstärkten ihre Angriffsbemühungen. Der eingewechselte Marc Lorenz scheiterte zunächst per Freistoß an Bernhardt (54.), eine Viertelstunde später dann am Pfosten. Bernhardt reagierte nochmals stark gegen Christian Müller (73.) und zweimal passte Benjamin Hübner in höchster Not auf (70., 72.). In der 74. Minute köpfte Bielefelds Felix Burmeister erneut vor den Pfosten, Feick hämmerte aus fast 36 (!) Metern den Ball aufs Aalener Gehäuse, doch erneut Bernhardt bekam eine Hand dran. Die Minuten 70 bis 80 gehörten einzig und allein den Gastgebern, der VfR konnte sich glücklich schätzen, dass es noch 0:0 stand. „Ab der 65. Minute war ein Bruch im Spiel“, sagte auch Ruthenbrck.

Drei Minuten vor dem Ende klärte der eingewechselte Andre Hainault einen wuchtigen Kopfball von Klos auf der Linie. Der VfR kam am Ende nicht mehr aus der eigenen Hälfte – rettete den Punkt aber letztlich über die Zeit.

Der VfR kletterte wieder auf den zwölften Platz und hat zwischen sich und den Relegationsplatz sieben Punkte gebracht.