Spendenscheck

Aalener Delegation bringt Spendenschecks mit

Aalen / Lesedauer: 2 min

Eine siebenköpfige Delegation macht sich in Antakya ein Bild von den aktuellen Arbeiten
Veröffentlicht:31.08.2021, 12:35
Aktualisiert:31.08.2021, 16:23

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Eine siebenköpfige Delegation ist Anfang August in die Aalener Partnerstadt Antakya in der Türkei nahe der syrischen Grenze gereist, um sich ein Bild von den aktuellen Arbeiten zu machen.

Das Programm des Besuchs war straff organisiert: Unter der Leitung von Oberbürgermeister Thilo Rentschler besuchte die Gruppe beide Expo-Standorte in Antakya und in Iskenderun, die „Aalener Schule“ in Reyhanli und den Verein „Ozean der Hoffnung“, der sich um syrische Straßenkinder in Antakya kümmert. Außerdem besuchte Rentschler den Gouverneur der Region Hatay, Rahmi Dogan, und unterzeichnete gemeinsam mit seinem türkischen Amtskollegen Lütfü Savas den Kooperationsvertrag, in dem vereinbart wurde, dass sich die Stadt Aalen mit einem eigenen Garten an der Expo 2021 in Hatay beteiligen wird.

Insgesamt erwarten die Organisatoren bei der Ausstellung über zwei Millionen Besucher. Die Botanik-Expo wird an zwei Standorten in Antakya und in Iskenderun vom 10. Dezember bis 30. Mai 2022 stattfinden. Pandemiebedingt wurde die Eröffnung vom April auf Dezember verschoben. Die Metropolregion Hatay rechnet durch die Expo mit einer nachhaltigen Entwicklung für die Region Hatay und für die dortige Wirtschaft.

Im Gepäck hatte die Aalener Delegation außerdem einen Scheck über 1000 Euro, den Rentschler an den Leiter der Aalener Schule, Sahin Sagiroglu, überreichte. Mit diesem Geld sollen finanziell benachteiligte Familien bei der Anschaffung von Unterrichtsmaterial unterstützt werden. Auch der von der Stadt Aalen unterstützte Verein „Ozean der Hoffnung“ durfte sich über eine finanzielle Unterstützung von 500 Euro freuen.

Die Stadt Aalen wird sich auf der Expo 2021 in Hatay mit einem typisch schwäbischen Bauerngarten präsentieren. Im Zentrum des Gartens wird das Spionrathaus als Pavillon stehen. Hierfür wurde der Spionkopf in Originalgröße im 3D-Druck durch die Mitarbeiter des Zentrum für Optische Technologien an der Hochschule Aalen hergestellt. Zum Schluss der Reise überreichte Rentschler den Spionkopf an seinen Amtskollegen Savas. Der Spionkopf wird ab dem 10. Dezember im Turm über den Aalener Garten wachen.