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Aalen-Wasseralfingen

Lamia Fetzer bekocht 180 Menschen in der Vesperkirche Wasseralfingen

Aalen-Wasseralfingen / Lesedauer: 2 min

Es ist jedes Jahr eine ganz besondere Kochaktion, an der diesmal insgesamt zehn Freiwillige mitgewirkt haben. Weshalb der Kirchenraum von orientalischen Düften erfüllt war.
Veröffentlicht:10.02.2024, 19:05

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Orientalische Düfte im Kirchenraum haben in der Wasseralfinger Vesperkirche auch dieses Jahr wieder Appetit auf ein besonderes Mittagessen gemacht. Erneut hat es am Samstag frisch zubereiteten, leckeren tunesischen Linseneintopf gegeben. Das Feedback aus den Reihen war unumstritten positiv.

Verantwortlich für diese kulinarische Abwechslung war Lamia Fetzer, die diese jährliche Kochaktion für die Vesperkirche bereits vor sieben Jahren initiierte und ihren Traditionen gerne treu bleibt, wenn es um Engagement und Gemeinschaft geht. Bereits morgens um 7 Uhr stand sie in den Startlöchern und bereitete alles in der Küche der Weitbrechtschule vor. Ab 8 Uhr kamen dann die weiteren helfenden Hände hinzu, und es ging an die Arbeit.

Eine Mahlzeit für angekündigte 170 Menschen zuzubereiten, bedarf einer ganzen Menge an Lebensmitteln und Unterstützung, wie man sich vorstellen kann. Die Zutaten für den Eintopf und die zusätzlichen 30 Fladenbrote wurden auch diesmal wieder von Familie Derin gespendet, nur die Gewürze hat Lamia selbst von ihrer Familie aus Tunesien mitgebracht.

Insgesamt waren zehn Freiwillige an der Aktion beteiligt, darunter Laminas Mann Franz Fetzer und ihre Tochter Afra, die für das gemeinsame Kochen extra aus Mannheim angereist kam, Alaa aus Syrien, Massoumeh und Mohammed aus Afghanistan, Monika und Philomena aus Wasserlfingen. Alle Helfenden stammen aus dem befreundeten Umkreis Lamias.

Alles wurde rechtzeitig fertig, und nach und nach randvolle Wärmebehältnisse zur Vesperkirche transportiert, obwohl zwischendurch plötzlich der gesamte Strom weg war.

Vor Ort sprachen Lamia Fetzer und Frau Derin noch ein paar Worte der Andacht, um das gemeinsame Essen einzuleiten und Dank auszusprechen, besonders für den Segen, dass alles wieder so möglich wurde. Alles in allem war es eine wohlschmeckende, sehr herzliche und gelungene Aktion, die letztlich insgesamt über 180 satte und zufriedene Menschen in der Vesperkirche zusammenbrachte.