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Aalen-Wasseralfingen

Es glitzern die Augen und das ganze Bergwerk

Aalen-Wasseralfingen / Lesedauer: 2 min

Zum Weihnachtsmarkt im „Tiefen Stollen“ werden 10 000 Besucher erwartet. Samstag und Sonntag sind die Haupttage. Das ist geboten.
Veröffentlicht:08.12.2023, 17:37

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Helm auf, und mit der Grubenbahn in eine wunderschöne, glitzernde Weihnachtswelt: Schon zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts im Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ kamen jede Menge Besucher.

Besonders am Samstag und Sonntag werden wieder Massen erwartet, gut 10 000 waren es im Schnitt in den vergangenen Jahren. Der Weihnachtsmarkt unter Tage ist im ganzen Land einzigartig. Die Besucher kommen von weit her, sogar per Reisebus.

Wer an den beiden Haupttagen kommt, sollte Geduld mitbringen. Um den Ansturm zu entschärfen, ist der Weihnachtsmarkt vor einigen Jahren auf vier Tage ausgedehnt worden. Am Bahnhof gibt es Weihnachtslieder auf dem Akkordeon, die Wartezeit nutzen viele für ein Glas Glühwein, eine Grillwurst oder einen Flammkuchen. Kartoffelspiralen, Feuer-Fisch, Krautschupfnudeln, Crepes und anderes gibt es außerdem an den Ständen vor dem Bergwerk.

Eine illuminierte Welt

Wenn der Zug in den Bahnhof unter Tage nach 400 Metern einfährt, staunen die behelmten Besucher nicht schlecht über diese illuminierte Welt. Und das nicht nur die Kinder. „Man sieht das Glitzern in den Augen“, sagt Jan Hafner vom Alpaka-Hof in Neuler-Schwenningen (Mützen, Schuheinlagen und anderes aus Alpaka-Wolle), der seit dem ersten Weihnachtsmarkt dabei ist. „Die Händler hier sind wie eine Familie“, freut er sich.

34 Stände unter Tage

34 Stände gibt es: Schmuck, Deko, Kleidung, Weihnachtliches, hochwertiges Kunsthandwerk und vieles mehr. Auch Gaumenfreuden wie Chutneys, Senf, Aufstriche „Schwoba-Gin“ oder Liköre von der Familie Siemens aus Kornwestheim. „Das ist schon etwas ganz Besonderes hier, diese Atmosphäre ist immer wieder begeisternd“, sagt Anette Siemens. Von Anfang an dabei ist auch Günter Grygier mit seinen patentierten Kerzen mit dem „ewigen“ Docht.

Aber man bietet den Besuchern auch immer wieder neue Stände und Händler, erklärt Wasseralfingens Ortsvorsteherin Andrea Hatam: „Etwa ein Drittel der Stände sind jedes Jahr neu.“ Und es gebe immer mehr Bewerbungen von Händlern, als es Standplätze im Bergwerk gibt. Für das „Glitzern“, die vielen Details und den „Wow-Effekt“ sorgt Jahr für Jahr Claudia Köditz-Habermann mit viel Stil. Diese vier Tage unter Tage sind auch eine logistische Herausforderung. Betriebsleiter Fritz Rosenstock und sein Team stemmen sie hochprofessionell und freundlich.


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