Arbeitslosenquote

392 mehr als im Januarsind im Februar arbeitslos

Ostalbkreis / Lesedauer: 2 min

90 Jugendliche mehr ohne Job – Doch 1210 neue Stellenangebote in Ostwürttemberg bieten eine Perspektive
Veröffentlicht:29.02.2012, 19:20
Aktualisiert:25.10.2019, 11:00

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In Ostwürttemberg sind im Februar insgesamt 9849 Personen und damit 392 mehr als im Januar arbeitslos gemeldet gewesen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich erneut um 0,2 auf 4,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 4,8 Prozent. In Baden-Württemberg stieg die Zahl der Arbeitslosen zwar ebenfalls an, dies hatte jedoch keine Auswirkung auf die Arbeitslosenquote, die bei 4,1 Prozent blieb.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Februar dafür wieder deutlich angestiegen. Dem Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Aalen wurden 1210 neue Stellen gemeldet, das sind 416 mehr als im Vormonat. Zur Vermittlung stehen dem Arbeitgeberservice jetzt 3577 Stellen zur Verfügung. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen im Vergleich zum Januar um 98 auf 4436 Personen. Im Bereich der Grundsicherung (SGB II) stieg die Zahl der Personen um 490 auf 5413 Arbeitslose. Auf die einzelnen Landkreise verteilen sich die Zahlen wie folgt: Im Ostalbkreis sind 6606 Personen arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Quote von 4,0 Prozent (Vormonat 3,8 Prozent). Im Landkreis Heidenheim sind 3243 Personen arbeitslos, dies entspricht einer Quote von 4,8 Prozent (Vormonat 4,9 Prozent).

Die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen ist um 90 Personen auf 819 Personen angestiegen. Der Anteil der jugendlichen Arbeitslosen an allen Arbeitslosen liegt diesen Monat bei 8,3 Prozent. 1872 Ausländer sind arbeitslos; 66 mehr als im Januar. Diese Personengruppe hat einen Anteil von 19 Prozent an allen Arbeitslosen. Die Zahl der 50-jährigen und älteren Arbeitslosen ist ebenfalls angestiegen und zwar um 34 auf 3631 Personen. Der Anteil der Älteren liegt bei 36,9 Prozent. Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen sank um 20 Personen auf 538. Der Gesamtanteil liegt jetzt bei 5,5 Prozent.