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Talschule

Elternbeirat in Weingarten ist fassungslos wegen Talschule

Weingarten / Lesedauer: 1 min

Die Eltern der Talschul-Schüler hegen den Verdacht, dass die Stadt das Bauvorhaben nicht ernsthaft voranbringt. Das fordern sie jetzt.
Veröffentlicht:09.12.2022, 18:00

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Die Probleme an der Weingartener Talschule haben den Elternbeirat auf den Plan gerufen. Er fordert, dass Oberbürgermeister Clemens Moll den Neubau der Grundschule Talschule zur Chefsache erklärt und diesen „endgültig voranbringt“.

Die Schulleitung der Talschule habe vor über sieben Jahren dem damaligen Oberbürgermeister die Notwendigkeit einer Erweiterung der Grundschule Talschule vorgestellt. Nach langem Zögern und Zaudern habe sich die Stadt Weingarten zwei Jahre später – 2019 – zur Beauftragung einer Machbarkeitsstudie zur räumlichen Entwicklung aller städtischen Schulen entschieden.

Raummangel und schlechte Bausubstanz

Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie seien laut Sabrina Cabala , Elternbeiratsvorsitzende der Talschule Weingarten, klar und deutlich gewesen: Fast alle städtischen Schulen hätten einen erheblichen Raummangel, die Talschule darüber hinaus noch eine äußerst schlechte Bausubstanz. Cabala: „Diese baulichen Mängel haben wir als Elternvertreter in den vergangenen Jahren gegenüber der Stadt immer wieder angemahnt und um Behebung gebeten. Die Existenz des Versorgungstunnels muss der Stadt ebenfalls bekannt gewesen sein, denn dieser existiert schon seit über 60 Jahren.“

Dass kurz vor dem notwendigen Baubeginn der Grundschule neue Probleme und finanzielle Schwierigkeiten auftauchen würden, mache den Elternbeirat fassungslos. „Langsam kommt bei uns der Verdacht auf, dass die Stadt dieses Bauvorhaben nicht ernsthaft und professionell voranbringt“, so Cabala. Wenn Moll den Neubau der Schule nicht zur Chefsache erkläre, werde der Elternbeirat endgültig das Vertrauen in die Stadt Weingarten verlieren.