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Forschungsprojekt

An Hochschule Ravensburg-Weingarten startet Forschungsprojekt zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Weingarten / Lesedauer: 1 min

An Hochschule Ravensburg-Weingarten startet Forschungsprojekt zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz
Veröffentlicht:09.12.2021, 22:17

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  • Schwäbische.de
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Industrie 4.0 bedeutet die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion. Die Nutzung von Daten und Künstlicher Intelligenz (KI) verspricht mehr Effizienz, mehr Service und weniger Ressourcenverbrauch. Ein Forschungsprojekt der Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU) widmet sich einem Baustein dieser industriellen Transformation: dem Einsatz intelligenter digitaler Zwillinge. Das Projekt „KI-basierter digitaler Zwilling“ – kurz: KIDZ – wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung mit rund einer Million Euro gefördert.

Mit digitalen Zwillingen werden Produktionssysteme kopiert und abgebildet – alles virtuell. „Ganze Anlagen können mit solchen Zwillingen in die Zukunft hinein simuliert werden“, erklärt Professor Wolfram Höpken , Sprecher des Forschungsprojekts und Professor für Wirtschaftsinformatik an der RWU. „Was passiert, wenn die Maschine so weiterläuft wie bisher und, was, wenn wir etwas an ihr ändern, etwa die Geschwindigkeit erhöhen oder Materialien austauschen?" Solche Veränderungen könne man risikoarm testen, noch bevor viel Arbeit, Material und Geld investiert würde.

Im Fokus von KIDZ steht daher die Frage, wie sich digitale Zwillinge mit künstlicher Intelligenz selbstständig dem jeweiligen Produktionssystem anpassen und sich auf dem neusten Stand halten können. „Ziel ist es, dass die Informationen, die der digitale Zwilling für die Simulation braucht, automatisch aus den bereits vorhandenen Daten der Produktion gelernt werden“, erklärt Höpken. Durch den stetigen Input würde die Simulation zudem immer exakter und leistungsfähiger.