Eishockeysaison

Matt Kelly muss auf den Operations-Tisch

Ravensburg / Lesedauer: 2 min

Kapitän der Ravensburg Towerstars hat einen Meniskusriss – Mannschaftsarzt Volz will den Riss zusammennähen
Veröffentlicht:31.03.2014, 17:30
Aktualisiert:24.10.2019, 15:00

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Kaum ist die Eishockeysaison der Ravensburg Towerstars vorbei, gibt es Zeit, sich um Verletzungen zu kümmern. So wird etwa Kapitän Matt Kelly am Dienstag von Mannschaftsarzt Martin Volz in der Ravensburger Sportklinik operiert. Auch andere Spieler sind angeschlagen.

„Matt Kelly hatte schon während der Saison Probleme mit dem Meniskus“, bestätigte Martin Volz am Montag. Im letzten Spiel der Saison, dem irren 6:7 gegen den EV Landshut , hat sich der 29-Jährige das Knie verdreht. Volz’ Diagnose: Meniskusriss. „Jetzt ist die ideale Zeit für eine Operation“, sagt Volz. Durch die anstehende Sommerpause haben die Profis Zeit, ihre Verletzungen auszukurieren.

Im Laufe des Vormittags legt sich Kelly am Dienstag in der Sportklinik auf den OP-Tisch. „Wir versuchen, so viel wie möglich vom Meniskus zu erhalten“, sagt Volz. Früher sei im Meniskus das gerissene Teil oft zum Teil entnommen worden. Dadurch bestand aber die Gefahr einer Arthrose. „Der Meniskus ist schließlich der Stoßdämpfer im Knie.“ Daher werde inzwischen versucht, den Meniskusriss nach Möglichkeit zu nähen. Das bedeutet für Kelly aber eine längere Zeit in der Rehabilitation. „Wenn wir nähen“, so Volz, „müssen die Patienten das Knie für längere Zeit entlasten.“

Ob Kelly auch 2014/15 für die Ravensburg Towerstars in der Deutschen Eishockey-Liga 2 aufläuft, ist indessen noch ungewiss. „Ich hoffe, dass ich bleiben kann“, sagte der Kapitän beim Abschlussfest am Samstagabend. Noch stehen aber Gespräche mit Geschäftsführer Rainer Schan und vor allem dem – noch nicht gefundenen – neuen Towerstars-Trainer an. Daher liegen derzeit die Vertragsgespräche mit Matt Kelly, Justin Kelly, Dustin Cameron, Stefan Chaput und Nathan Deck auf Eis.

Chaput kann sich momentan um seinen gebrochenen Finger kümmern, auch andere Towerstars-Profis plagten sich in den Play-offs mit kleineren Verletzungen herum. Mit Lukas Slavetinsky war die Tage ein Ex- und bald Wieder-Towerstar ebenfalls in der Sportklinik. Die harte Eishockeysaison hat eben bei vielen ihre Spuren hinterlassen.