Atomwaffenverbot

Ravensburger Grünen-Fraktion bittet um Zeichen für Atomwaffenverbot

Ravensburg / Lesedauer: 1 min

Die Fraktion hat einen entsprechenden Antrag an den Ältestenrat gestellt. Das ist ihre Forderung.
Veröffentlicht:17.01.2021, 16:40
Aktualisiert:18.01.2021, 09:45

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Die Fraktion der Grünen im Gemeinderat Ravensburg hat einen Antrag an den Ältestenrat gestellt. Die Fraktion beantragt, dass die Stadt Ravensburg am Freitag, 22. Januar, anlässlich des Tages der Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrages am Rathaus die entsprechende Flagge hisst, wie es in einer entsprechenden Pressemitteilung heißt. Als Mitglied der Organisation „Mayors for Peace“, gegründet 1982 vom Bürgermeister der Stadt Hiroshima, solle dieser historische Tag auch in Ravensburg mehr als bisher ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Am 22. Januar trete der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in Kraft, heißt es von der Fraktion als Begründung. Erstmalig würden Atomwaffen durch einen internationalen Vertrag umfassend verboten. Die Beitrittsstaaten würden sich damit verpflichten, Atomwaffen weder zu besitzen noch zu entwickeln. 51 Staaten hätten diesen Vertrag unterzeichnet, Deutschland bisher noch nicht.

Ravensburg zähle seit 2004 zu den sogenannten „Flaggenstädten“. Oberbürgermeister Daniel Rapp, wie auch sein Vorgänger Herrmann Vogler sei Teil des Bündnisses „Bürgermeister für den Frieden“ (Mayors of Peace), einem Bündnis von Bürgermeistern, dem in Deutschland mehr als 600 Mitglieder beigetreten seien. Die Fraktion der Grünen bitte daher darum, an diesem Tag die entsprechende Fahne in Ravensburg zu hissen, möglichst verbunden mit einem öffentlichen Statement.