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Chefarzt ist mit Umzug der geriatrischen Reha zufrieden

Ravensburg / Lesedauer: 2 min

Ein halbes Jahr nach dem Umzug vom Heilig-Geist-Spital in die Station A 31 am St. Elisabethen-Klinikum (EK)in Ravensburg zieht Chefarzt Dietmar Bengel ein positives Fazit.
Veröffentlicht:13.02.2024, 05:00

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Ein halbes Jahr nach dem Umzug vom Heilig-Geist-Spital in die Station A 31 am St. Elisabethen-Klinikum (EK)in Ravensburg zieht Chefarzt Dietmar Bengel ein positives Fazit.

Bengel, der seit 19 Jahren die Klinik für Neurologie am EK leitet und seit 16 Jahren die Geriatrie, sieht sich in der Arbeit seines Teams ein halbes Jahr nach dem Umzug bestätigt. „Die Geriatrische Rehabilitation schließt sich zumeist an einen Aufenthalt in der Akutklinik an“, erläutert der Chefarzt. 

Dietmar Bengel, der seit 19 Jahren die Klinik für Neurologie am EK leitet und seit 16 Jahren die Geriatrie, sieht sich in der Arbeit seines Teams ein halbes Jahr nach dem Umzug bestätigt.
Dietmar Bengel, der seit 19 Jahren die Klinik für Neurologie am EK leitet und seit 16 Jahren die Geriatrie, sieht sich in der Arbeit seines Teams ein halbes Jahr nach dem Umzug bestätigt. (Foto: Derek Schuh)

„Sie soll die Patienten wieder fit machen für ein Alltagsleben in möglichst großer Selbständigkeit. In der Geriatrie geht es um das Wiedererlangen der Alltagsfunktionsfähigkeit, das bedeutet: Gehfähigkeit, Mobilität, Selbständigkeit im Bereich der Nahrungsaufnahme, Körperpflege, bei den Toilettengängen. Ältere Menschen brauchen länger, um wieder fit zu werden. Wir setzen hier am EK alle Hebel in Bewegung, dass uns das bestmöglich gelingt, so, wie wir es auch über Jahrzehnte am Heilig-Geist-Spital gemacht haben. Der Altersschnitt unserer Patienten liegt bei 84,5 Jahren, 82 Prozent von ihnen können wieder in die häusliche Versorgung integriert werden“, sagt Bengel.

Der größte Unterschied für die Patienten sei die bessere Unterbringungsqualität und der höhere Zimmerstandard. „Natürlich hatte das Heilig-Geist-Spital mit seinem Garten und dem Café seinen Charme, es ist ein historisches Gebäude“, sagt Bengel.

Digitale Kommunikation auch für Ältere wichtig

„Aber im St. Elisabethen-Krankenhaus haben wir nun auf unserer exklusiven Reha-Station, der A31, nicht nur größere, komfortable, hochmoderne Doppelzimmer mit individuellem Bad - im HGS waren die Nasszellen zum Teil noch auf dem Flur. Wir haben auch ein sehr gut funktionierendes WLAN, das war im HGS technisch schwierig. Dieses Thema ist nicht zu unterschätzen, denn auch für ältere Menschen ist digitale Kommunikation inzwischen eine zwingende Voraussetzung im Alltag und ein großes Bedürfnis, die Ansprüche sind hier zurecht gestiegen.“

Viele der bis zu 38 Patienten auf der Geriatrie-Station, zwischen 75 und 100 Jahre alt, seien geistig und intellektuell noch in einer extrem guten Verfassung“, sagt der Chefarzt: „Ein 99-Jähriger, der zur Zeit bei uns ist, erstaunt mich in dieser Hinsicht immer wieder. Auch er, auch Neunzigjährige, wollen ihre Tablets benutzen und digital kommunizieren, vielleicht sogar noch mehr als andere - mit ihren Kindern und Enkeln, die häufig weit entfernt wohnen, oder mit Freunden, denen ein direkter Besuch oft aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen schwerfällt. Wie wichtig solche Videotelefonate sind, hat man nicht zuletzt während der Corona-Pandemie gesehen, als diese der einzige Ersatz waren für die fehlenden und damals leider nicht möglichen direkten Kontakte.“