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Chaos am EK vorbei: Das neue Parkhaus ist eröffnet

Ravensburg / Lesedauer: 2 min

Die Parkplatznot am St. Elisabethen-Klinikum (EK) in Ravensburg soll Vergangenheit sein. Was Parken dort jetzt kostet.
Veröffentlicht:10.12.2023, 12:00

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Die Parkplatznot am St. Elisabethen-Klinikum (EK) in Ravensburg soll Vergangenheit sein. Das neue Parkhaus ist fertig und kann laut einer Pressemitteilung ab Montag, 12 Uhr, von Patienten, Besuchern und Beschäftigten genutzt werden. 873 Stellplätze für Autos stehen dann zur Verfügung. Dies sind über 300 mehr als bisher.

Über viele Jahre hinweg war das Parken am EK problematisch, blickte Landrat Harald Sievers zurück. „Wo lasse ich nur mein Auto?“, sei für viele Menschen, die ans EK mussten, eine bange Frage gewesen. Verschärft worden sei die Situation noch dadurch, dass während der eineinhalb Jahre, in denen das Parkhaus gebaut wurde, zusätzlich etliche Interimsstellplätze wegfallen mussten.

Platz eins auf der Hitliste der Beschwerden

Laut OSK-Geschäftsführer Franz Huber werden Patienten künftig keine Arzttermine mehr wegen der Parkplatzsuche versäumen, Anwohner sich nicht mehr über vollgeparkte Straßen ärgern müssen und insbesondere die Frauen unter den Beschäftigten nicht mehr bei Dunkelheit zum weit entfernt geparkten Auto gehen müssen. In der „Hitliste der Beschwerden“ habe die Parkplatznot einen beständigen Spitzenplatz innegehabt.

Auf dem 5000 Quadratmeter großen begrünten Dach des Parkhauses wurde eine Photovoltaikanlage mit 1133 Solarmodulen installiert. Die Anlage versorgt nicht nur das Parkhaus mit Strom, sondern deckt auch Teile des Bedarfs des Klinikums ab. Wenn im Spätsommer nächsten Jahres auch die Außenanlagen hergestellt sind, stehen 93 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, darunter drei Schnelllader, bereit.

Weitere 162 Plätze kommen bald

Das Parkhaus hat acht Ebenen. Auf der Fläche östlich des Gebäudes entstehen im nächsten Jahr zusätzlich 162 Stellplätze, so dass insgesamt 1035 Plätze zur Verfügung stehen werden. Das sind 467 mehr als heute.

Investiert hat der Landkreis laut der Pressemitteilung für die Lösung der Parkplatz- und Verkehrsprobleme rund um das EK rund 22,2 Millionen Euro. Das Parkhaus hat 14,6 Millionen Euro gekostet. Der Rest der Investitionssumme entfällt auf die Anlage und die nun folgende Renaturierung des Interimsparkplatzes, die Änderungen der Straßenführungen sowie die Außenanlagen mit den weiteren Stellplätzen. Das Land hat das Projekt am EK mit 2,15 Millionen Euro gefördert.

Durchfahrt gesperrt

Angefahren wird das Parkhaus auf dem gewohnten Weg zum EK über die Untere Burachstraße. Die Durchfahrt rund um das EK bis zur Nikolausstraße bleibt nach der Eröffnung gesperrt, da die Straßenführung in einem weiteren Ausbauschritt umgestaltet wird. Die Magistrale am EK mit der Direktzufahrt der Notaufnahme und Haupteingang des EK ist nur über die Nikolausstraße erreichbar.

Die erste halbe Stunde Parken ist wie bisher kostenfrei. Wird länger als eine halbe Stunde geparkt, fällt für die komplette Parkzeit 1,50 Euro pro Stunde an.