Tanzdemo

Aufstehen gegen Gewalt an Frauen in Ravensburg

Ravensburg / Lesedauer: 2 min

Hatespeech im Netz ist 2021 Thema von One Billion Rising
Veröffentlicht:03.02.2021, 18:30
Aktualisiert:03.02.2021, 18:32

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Aufstehen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen: dazu ruft die One Billion Rising-Kampagne jedes Jahr am Sonntag, 14. Februar, auf, auch in Ravensburg. Coronabedingt finden die Tanzdemo und das Rahmenprogramm zur weltweiten Aktion überwiegend online statt.

Wie die Stadt mitteilt, ist Gewalt im Netz gegen Frauen und Mädchen das Thema, dem sich die diesjährige Kampagne in Ravensburg widmet. „Hatespeech“ – Hetze, Hass, Sexismus und Diskriminierung, insbesondere auch gegenüber Frauen und Mädchen, finden in den sozialen Netzwerken immer mehr Verbreitung. Welche Formen es gibt und welche Wirkung dies auf Frauen und Mädchen haben kann, stellen die Schauspielerinnen Jutta Klawuhn und Ana Schlaegel am 14. Februar bei der virtuellen Tanzdemo vor. Den Kampagnen-Song „Break the Chain“ wird die Singer-Songwriterin Sandra dell'Anna interpretieren, anschließend können sich alle mit dem gemeinsamen Tanz mit den Betroffenen solidarisieren. Wer die Tanzchoreografie vorab einüben möchte, findet ein Trainingsvideo der Tanzschule Geiger ab Samstag, 6. Februar, unter www.ravensburg.de und auf den Homepages der Veranstalterinnen. Der Link zum Video der Veranstaltung am 14. Februar um 11 Uhr kann ebenfalls auf www.ravensburg.de abgerufen werden.

Diverse Vorträge

Mit dem Ziel der Aufklärung und Prävention stellt Kim Beck, Medienpädagogin der EU-Aktion „Klicksafe“ zudem am Mittwoch, 10. Februar, in einem Online-Vortrag vor, womit unter dem Stichwort „Sex im Netz“ Jugendliche online konfrontiert sind. Prävention ist auch das Ziel des Vortrags „Sicherheit im öffentlichen Raum“ am Montag, 22. Februar, von Hauptkommissarin Sigrid Blenke. Selbstbehauptungsworkshops für Frauen und Mädchen mit der Trainerin Bianka Neußer sollen Frauen und Mädchen bestärken, heißt es weiter. Das für den Sonntag, 21. Februar, geplante Angebot an der Volkshochschule wird coronabedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, Interessierte können sich dennoch vormerken lassen.

Das sexualpädagogische Seminar „Sexualität – ein lebendiges Lernen von Anfang an“ am Montag, 1. März, im Katholischen Bildungswerk beschäftigt sich außerdem mit der Frage, wie Kinder Sexualität lernen, welche Erfahrungen altersgemäß sind und wie Kinder in der Entwicklung zur eigenen sexuellen Identität bewusst begleitet werden können. Das Seminar findet online statt.