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Nach Unglück

25-Jähriger überfahren? Polizei ermittelt genaue Umstände

Ravensburg / Lesedauer: 1 min

Um den jungen Mann herrscht große Trauer. Er war ehrenamtlich stark engagiert. In der Nacht auf Samstag war er auf einer ruhigen Nebenstraße ums Leben gekommen.
Veröffentlicht:13.02.2024, 12:00

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Ein 25-jähriger Mann wird nachts auf einer um diese Zeit ruhigen Nebenstraße in Ravensburg von einem Auto angefahren und tödlich verletzt: Dieser Fall vom frühen Samstagmorgen beschäftigt jetzt Polizei und Staatsanwaltschaft. „Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren“, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Es seien zahlreiche Befragungen durchzuführen.

Gutachter könnte im Lauf der Woche erste Erkenntnisse vorlegen

In der Nähe des Unfallortes in der Brühlstraße hat in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Fasnetsball im Vereinsheim eines Fanfarenzugs stattgefunden. Unbestätigten Informationen zufolge war der 25-Jährige dort zu Gast gewesen.

Wie es genau zu dem Unfall gegen 4.30 Uhr kam, warum der Mann auf die Straße trat, oder ob er möglicherweise zum Unfallzeitpunkt schon auf der Straße lag, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Ein Gutachter ist eingeschaltet worden, der das Auto, einen Opel Zafira, untersuchen und Erkenntnisse zum Unfallhergang gewinnen soll. Erste Erkenntnisse dazu könnte es Ende der Woche geben, teilte die Polizeisprecherin mit.

25-Jähriger war vielfältig engagiert und aktiv

Der 42-jährige Autofahrer, bei dem es laut Polizei keine Anzeichen auf Alkoholkonsum gab, hatte durch den Unfall einen Schock erlitten und wurde so wie auch Ersthelfer notfallseelsorgerisch betreut.

Um den jungen Mann trauern der Fanfarenzug Weißenau, der CDU-Stadtverband und weitere Gruppen, in denen der engagierte Ravensburger aktiv war. Viele befreundete Fanfarenzüge und Narrenzünfte kondolierten in sozialen Netzwerken zunächst dem Fanfarenzug Weißenau und der Familie.

Am Montag war die Gruppe mit Trauerflor beim Rosenmontagsumzug in Ravensburg vertreten. Dass der Fanfarenzug am Umzug teilnimmt, hätte sich der Verstorbene sicherlich gewünscht, teilte das Vorstandsteam mit.