Reitergruppe

Alphornbläser geben Reitern kontra

Baindt / Lesedauer: 2 min

Alphornbläser geben Reitern kontra
Veröffentlicht:30.08.2009, 17:25
Aktualisiert:26.10.2019, 09:00

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Bei idealem Reitwetter gaben Pferd und Reiter auch bei der 35. Pferdeleistungsschau der Reitergruppe Baindt ihr Bestes und begeisterten Tausende von Zuschauern. An beiden Wettkampftagen, von morgens früh bis zum späten Nachmittag waren die beiden Reitplätze dicht gesäumt von interessierten Pferdeliebhabern, Sportfreunden und begleitenden Fans aus den teilnehmenden Vereinen.

Sportlich reihten sich die Höhepunkte aneinander, eindrucksvoll und auch für Laien verständlich von den Richtern kommentiert und mit manchem guten Tipp für Reiter und Pferd versehen. So konnte jeder im Publikum nachvollziehen, um was es gerade ging. Gerade bei den Springwettbewerben für Anfänger und Einsteiger hatten die Juroren einen erfahrenen und verantwortungsvollen Blick auf die Sicherheit des Reiters und brachen manch unsicheren Ritt lieber ab.

Im Rahmen des festlichen Feldgottesdienstes bat Pfarrer Hein Leuze um den Segen Gottes für Ross und Reiter, für Organisatoren und Helfer. Ein Schauprogramm der ganz anderen Art bot die Reitergemeinschaft in diesem Jahr als Verschnaufpause für Wettbewerbsteilnehmer, Zuschauer und Helfer. Mit einer Viktoriakutsche fuhren drei Alphornbläser auf den Springplatz und unterhielten die Zuschauer mit Naturklängen unterschiedlichster Musikrichtungen. Robert Schmid, Roland Gabriel und Bernd Sohnle hatten den Weg aus dem Degenhauser Tal nach Baindt gewählt, um mit ihren Melodien einen Kontrapunkt zum sportlichen Geschehen auf dem Reitplatz zu setzen.

Mit gewohnter Routine und Erfahrung hatten Organisatoren, Juroren und Helfer auch in diesem Jahr wieder für einen reibungslosen Ablauf des Turniers mit stimmungsvollem Ausklang am Sonntagabend gesorgt. Dabei hatte der Turnierstart am Samstagmorgen schon gleich für eine kleine Aufregung gesorgt. Ein Auto mit Pferdeanhänger, das zur Teilnahme nach Baindt gekommen war, hatte gleich auf dem Parkplatz Feuer gefangen und benötigte die Hilfe der Feuerwehr. Dank der besonnenen Reaktion aller Anwesenden drohten Menschen und Tieren keinerlei Gefahr und das Turnier konnte pünktlich gestartet werden.

Von unserer MitarbeiterinYvonne Giwitsch