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Petition zum Ausbau der B 30 ist unterwegs

Bad Waldsee / Lesedauer: 2 min

Petition zum Ausbau der B 30 ist unterwegs
Veröffentlicht:15.08.2013, 17:55
Aktualisiert:24.10.2019, 22:00

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332 Menschen haben die Petition zum Komplettausbau der Bundestraße 30 bis zum Mittwoch unterzeichnet. Das erklärt der Initiator der Petition, Franz Fischer von der Bürgerinitiative (BI) „B 30 neu“. Am Donnerstag haben Fischer und seine BI-Mitstreiterin Annette Uhlenbrock ein hunderte Seiten starkes Infopaket inklusive der Petition an den Petitionsausschuss des Landtages geschickt.

Ziel der Petition ist es, auch den Streckenabschnitt der B 30 zwischen Bad Waldsee und Biberach in die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans 2015 mit aufzunehmen. Passiert dies nicht, „würde jede nachhaltige Verbesserung an diesem Streckenabschnitt für Jahrzehnte verhindert“, wie Fischer gegenüber der SZ sagte (wir berichteten: „Die B 30 muss bedarfsgerecht ausgebaut werden“, SZ vom 13. August).

Neben der Petition mit den Namen und Kommentaren der Unterzeichner enthält das Paket allerhand Schriftstücke, erklärt Fischer: die Stellungnahme, die die BI bereits im Mai zum Bundesverkehrswegeplan eingereicht hat; Verkehrsbelastungskarten der B 30; ein Schreiben eines Verkehrsplanungsbüros aus Ulm, das von der B 30 als Hauptachse spricht und einen Ausbau als notwendig bezeichnet; zwei verschiedene Prognosen für die B 30 im Jahr 2025, die beide von einer Verkehrssteigerung vor allem für Bad Waldsee sprechen; eine Dokumentation über den heutigen Stand; eine Liste der Straßenprojekte, die das Land in den Maßnahmenpool aufgenommen hat, obwohl auf diesen Straßen weniger Verkehr herrscht als auf der B 30; eine allgemeine Stellungnahme der BI mit Daten und Fakten, warum der Ausbau notwendig sei.

In digitaler Form geht dasselbe Paket auch an verantwortliche Politiker, wie Fischer erklärt: an den Vorsitzenden des Ausschusses für Verkehr und Infrastruktur Rudolf Köberle (CDU), seinen Stellvertreter Martin Rivoir (SPD), Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) und Landtagspräsident Guido Wolf (CDU).

„Das Regierungspräsidium hat sich auch schon dazu gemeldet“, sagt Fischer. Deren Aussage: Ein dreistreifiger Ausbau würde genügen. Dem widerspricht Fischer und wartet nun auf Rückmeldung vom Petitionsausschuss.