Breitbandausbau

Geldsegen für den Waldseer Breitbandausbau

Bad Waldsee / Lesedauer: 2 min

Der Bund fördert den städtischen Internetausbau mit rund 15 Millionen Euro
Veröffentlicht:23.11.2020, 15:11

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Einen wahren Geldsegen erhält die Stadt Bad Waldsee für ihren Breitbandausbau. Wie der Bundestagsabgeordnete Axel Müller mitteilt, fließen insgesamt 14,67 Millionen Euro vom Bund an die Stadt.

Die Stadt Bad Waldsee hatte am 14. Oktober 2020 gemeinsam mit dem Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg einen Antrag auf Breitbandausbau gestellt. Wie am Montag bekanntgegeben wurde, wird dieser Ausbau mit knapp 15 Millionen Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. „Internet verbindet und hilft uns während der Pandemie, damit Projekte weiterhin verfolgt und Kontakte gepflegt werden können. Schnelles Internet ist für immer mehr Anwendungen die Voraussetzung. Die heute eingetroffene Förderzusage für den Breitbandausbau hilft uns dabei, flächendeckendes Internet bereitzustellen“, wird Bürgermeister Matthias Henne in der Pressemitteilung zitiert.

Um Bad Waldsee an das Gigabit-Netzwerk anzuschließen und die weißen Flecken zu beseitigen, werden bekanntlich Gesamtkosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro entstehen. 50 Prozent der Kosten übernimmt damit der Bund. Der Vollausbau in Bad Waldsee – bei dem Gewerbe und Schulen eingeschlossen sind – erfolgt bis in die Wohnungen, also „Fibre to the home“, kurz FTTH. Bis Ende 2024 soll der Ausbau realisiert werden. Dann können beim Internetsurfen Bandbreiten von bis zu ein Gigabit erreicht werden.

Der Breitbandausbau geht nun in die Ausschreibungsphase inklusive weiterer Planung und Umsetzung. Dabei spielt auch das Land Baden-Württemberg eine bedeutende Rolle, da weitere 40 Prozent der Kosten als Landesfördermittel fließen sollen. „Ich übergebe den Staffelstab der flankierenden Projektbegleitung nun an meinen Landtagskollegen Raimund Haser, der sich zusammen mit dem Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis Ravensburg um die Landesförderung kümmern wird“, so Axel Müller.