Vollsperrung

Vollsperrung auf der B 30 bei Bad Waldsee: Das müssen Autofahrer wissen

Bad Waldsee / Lesedauer: 3 min

Der Straßenbelag wird erneuert – Auf allen Umleitungsstrecken gilt Tempo 30
Veröffentlicht:19.05.2022, 17:00

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Eine wichtige Information für Auto- und Lastwagenfahrer: Auf der B 30 zwischen Egelsee und Gaisbeuren wird in den Sommerferien der Straßenbelag erneuert. Drei bis vier Wochen wird die Straße komplett gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Das sind die wichtigsten Informationen zu dieser Baumaßnahme, die jüngst im Waldseer Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) bekannt gemacht wurde.

Wann ist die Baustelle?

Im Zeitraum vom 28. Juli bis 30. September müssen sich Auto- und Lkw-Fahrer drei bis vier Wochen auf längere Fahrzeiten einstellen. Der Grund: Das Regierungspräsidium Tübingen saniert in dieser Zeit den Straßenbelag der B 30 zwischen Egelsee (ab dem Ende des Ausbauabschnittes) bis nach Gaisbeuren (bis zur Einmündung auf die L285, also der Abbiegung nach Reute).

Wie verläuft die Umleitung?

Und die Bauarbeiten im Sommer bringen Umleitungen mit sich. Wer von Ravensburg in Richtung Bad Waldsee fährt, wird in Baindt von der B 30 abfahren müssen und über Baienfurt, Bergatreute und Roßberg nach Bad Waldsee fahren beziehungsweise weiter über Mennisweiler, Haisterkirch, Osterhofen und Oberessendorf zurück auf die B 30 geführt.

Und von Biberach kommend?

Aus der entgegengesetzten Fahrtrichtung, von Biberach nach Ravensburg, führte die zunächst angedachte Umleitung von Englerts nach Michelwinnaden, Haslach, Rugetsweiler, Aulendorf, Zollenreute bis nach Mochenwangen und dort zurück auf die B 30. Eine Baustelle in Aulendorf könnte diese erste Umleitungsidee allerdings noch etwas abändern und Autofahrern die Fahrt auf der B 30 bis nach Gaisbeuren ermöglichen, wo sie dann über die L285 nach Aulendorf geleitet würden. „Das wird sich erst noch klären“, erklärte Tiefbauamtsleiter Jürgen Bucher in der AUT-Sitzung.

Gilt Tempo 30 auf der Umleitung?

Den verkehrsgeplagten Anwohnern in Reute-Gaisbeuren dürfte diese Umleitung noch mehr Stirnfalten bescheren. Und so hob Bucher sogleich hervor, dass auf allen Umleitungsstrecken Tempo 30 herrsche. Das habe das Regierungspräsidium direkt so veranlasst. SPD-Stadtrat Karl Schmidberger forderte in diesem Zusammenhang Geschwindigkeitskontrollen ein.

Ist die Ortsumfahrung damit erledigt?

Ingrid Wölflingseder (CDU) fragte in der anschließenden Debatte nach, ob sich die Ortsumfahrungen an der B 30 damit erledigt haben. Bucher und Oberbürgermeister Matthias Henne beruhigten jedoch unverzüglich und verwiesen auf den weiterhin aufrecht erhaltenen Planungsstart im zweiten Halbjahr 2022.

Gibt es weitere Bauarbeiten?

Der Tiefbauamtsleiter machte zudem deutlich, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren nochmals größere Belegarbeiten auf der B 30 anstehen werden. Während eines zweiten Bauabschnitts solle dann die Strecke von Gaisbeuren bis zum Erwin-Hymer-Museum erneuert werden. OB Henne bat Bucher auf Anregung einzelner Stadträte darum, bis zum Beginn des zweiten Bauabschnitts anstelle der Ampel-Kreuzung einen Kreisverkehr in Gaisbeuren sowie eine Unterführung zu prüfen.

Übrigens: In Enzisreute soll ein lärmarmer Asphalt verbaut werden. Und auch für Gaisbeuren würde das von städtischer Seite befürwortet, wie Bucher berichtete.