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Promi-Besuch

Handschriftlich per Brief: Peter Maffay verrät Details zum Besuch in Aulendorf

Aulendorf / Lesedauer: 2 min

Dass Peter Maffay kurz in Aulendorf zu Besuch war, ist den Aulendorfern inzwischen bekannt. Schwäbische.de verriet er, was er bei seinem Besuch noch erlebt hat.
Veröffentlicht:08.12.2023, 15:00

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Dass er ein Kavalier der alten Schule ist, hat der Sänger Peter Maffay mal wieder bewiesen. Bekannt war der SZ-Redaktion, dass er und seine Frau Hendrikje Balsmeyer vor Kurzem in Aulendorf nächtigten. Diese Informationsdichte fand die Redaktion dann doch ein wenig spärlich und fragte den Erschaffer von Tabaluga und dem Interpreten des ursprünglich von Karat stammenden legendären Songs „Über sieben Brücken musst du gehen“, was ihm an Aulendorf besonders gefallen habe.

Er antwortete prompt und verriet handschriftlich, mit Tinte auf seinem persönlichen Peter Maffay-Briefpapier geschrieben, einiges mehr.

Er gab zu, dass er Aulendorf und Umgebung bisher so gut wie gar nicht kannte. Füge aber hinzu: „Umso mehr waren wir bei Tageslicht am nächsten Tag überrascht von den Sehenswürdigkeiten und der Natur.“ Na also.

Bald zu Besuch im Schloss Aulendorf?

Wir vermuten, dass der stramme Terminkalender von Maffay und seiner Frau Hendrikje Balsmeyer einen ausgiebigen Besuch im Schloss dieses Mal nicht zuließ. Aber vielleicht lässt er sich beim nächsten Besuch bei einem der legendären Kaffeeklatsche von Gräfin Paula zu Königsegg-Aulendorf in die Zeit am Wiener Hofe versetzen und komponiert für Kaiserin Sissi ein Lied?

Sänger sind Träumer und Erschaffer von Bildern. Wir träumen einfach ein wenig weiter und stellen uns Maffay bei einem entspannten Kaffee in der Café-Bar im Schloss vor, oder beim Schmökern in einem Buch über Aulendorfs Geschichte in der Buchhandlung Rieck.

Maffay schwärmt vom schwäbischen Essen

Aber weiter zu den Dingen, die er wirklich erlebt hat und mit der Redaktion freundlicherweise teilte. Bekannt war, dass er im Restaurant Zum Rad speiste. Was genau landete auf seinem Teller, wollten wir wissen. Es muss ihm wohl die Sinne betört haben, denn er konnte sich nicht genau daran erinnern, wie er im Brief zugibt. Dennoch: „Es war schwäbisch und köstlich“, schwärmt Maffay mit geschwungener Handschrift. Vielleicht waren es die abgeschmelzten Maultaschen mit Leberkäse-Zwiebeln-Petersilienfüllung?

Und vielleicht bis demnächst, in Aulendorf.

Peter Maffay in seinem Brief

Wie begeistert er aber insgesamt von der Unterkunft war, ließ er uns noch einmal wissen. Dabei ließ er das Wort „zauberhaft“ fallen.

Weihnachtsgrüße an die Aulendorfer

Und dann machte Peter Maffay den Aulendorfern und allen SZ-Lesern noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk. „Den Lesern die besten Wünsche“, gab der Sänger mit auf den Weg, und fügte etwas hinzu, dass die Vorfreude der Aulendorfer aufs Neue Jahr gehörig steigern dürfte. „Und vielleicht bis demnächst, in Aulendorf“, so Maffays Worte.

Mit einem handschriftlichen Brief antwortete Peter Maffay auf die Fragen der Redaktion.
Mit einem handschriftlichen Brief antwortete Peter Maffay auf die Fragen der Redaktion. (Foto: Peter Maffay/ Schwäbische.de)

War das etwa eine versteckte Ankündigung für ein Konzert in der oberschwäbischen Stadt? Künstler zaubern eben Träume. Und in der Vorweihnachtszeit ist wildes Träumen erlaubt.